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BP vor Übernahme?

Das Gerücht ist nicht neu. Schon einmal wurde – im wahrsten Sinne des Wortes – spekuliert, ob Shell den britischen Ölkonzern BP übernehmen könnte.

Der niedrige Ölpreis heizt jetzt die Stimmung wieder an. Der Börsenkurs beider Unternehmen war am Dienstag in der Folge gestiegen.

Woher kommt das hartnäckige Gerücht, das sich so lange hält? Lord Browne, der ehemalige CEO von BP ist selbst dafür verantwortlich.

Er hat in seinen Memoiren im Jahr 2010 geschrieben, dass es 2004 schon vorsichtige Gespräche über eine mögliche Mega-Fusion gegeben hatte.

Seit dem war das Thema nie ganz vom Tisch. Die Börsen reagieren schon beim kleinsten Hinweis mit Kurssprüngen.

Warum jetzt?

Vor einer Übernahme holen sich beide Unternehmen oft neue Bankberater ins Boot. Das ist diesmal nicht passiert. Außerdem gibt es auch sonst wenig, das auf konkrete Gespräche hindeutet.


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Warum werden dann an der Börse Millionen umgesetzt und die Kurse springen hoch?

Der Hauptgrund ist der niedrige Ölpreis. Mittlerweile ist es schon schwer zu glauben, dass der Ölpreis noch Mitte September bei etwa 100$ pro Barrel lag.

Im Moment überbieten (oder unterbieten) sich die Analysten mit ihren Prognosen, wie weit der Preis noch fallen kann.

Die Preise der Ölproduzenten und –händler sind dementsprechend auch im Keller. Genau das spricht für einen günstigen Zeitpunkt für eine Übernahme von BP.

Derzeit hat BP das niedrigster Kurs-/Gewinnverhältnis in der Branche mit nur einem Faktor von 7. Das heißt, dass der Kurs der Aktie dividiert durch den Gewinn je Aktie bei nur 7 liegt.

Das ist historisch und auch im Vergleich zu anderen Firmen in der Branche außerordentlich niedrig.

Wie geht es weiter?

Analysten sind sehr skeptisch über eine Fusion. Die „russische Frage“ ist dabei das größte Hindernis.

BP hat einen Anteil am russischen Ölgigant Rosneft. Der Wert dieses Anteils wurde stark dezimiert durch die jüngsten Sanktionen und politischen Entwicklungen.

Warum sollte Shell viel Geld in die Hand nehmen, einen Prozess starten, der Jahre dauert und äußerst kompliziert ist, nur um dann noch mehr als bisher von unkontrollierbaren politischen Faktoren abhängig zu sein. Die Aktionäre wären nicht begeistert.

Doch, egal ob es zu einem Deal kommt oder nicht, für Sie kann das Geplänkel nur positiv sein. Sie können mit geschickten Trades bei den Ölriesen auch am Kuchen mitnaschen.

Lassen Sie sich das nicht entgehen. Der Kurs von BP wird wieder fallen, sobald die Gerüchte abgeflacht sind.

Wenn aber der Ölpreis – allen Erwartungen nach – weiter fällt, dann steigt auch die Wahrscheinlichkeit für eine Übernahme. Da könnte es sich in jedem Fall lohnen, günstig BP Aktion zu kaufen.

bp-aktie-2013-2014

5. Dezember 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Philipp Zahrer. Über den Autor

Philipp Zahrer war maßgeblich am Aufbau eines Wertpapierdienstleisters in Wien beteiligt, für den er mehr als sechs Jahre in den Bereichen Private Banking und Produktentwicklung tätig war.

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