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Branchenbericht: Pharma und Gesundheit

Branchenexperten zufolge verlieren in diesem Jahr Medikamente mit einem Gesamtumsatz von 17 Mrd $ ihren Patentschutz.

Die Generika-Hersteller werden jubeln. Allerdings haben STADA, Teva, Mylan und Co. schon bessere Zeiten gesehen, denn 2012 waren es 36 Mrd $.

Pfizer löst sein Patentproblem

Auch Branchenprimus Pfizer sieht das Problem jetzt gelassener. Nach dem Patentverlust für den Kassenschlager Lipitor stehen das Arthritis-Medikament Xeljanz und Eliquis zur Schlaganfall-Prävention kurz vor der Zulassung.

Zudem hat sich der Konzern von Randaktivitäten wie Nahrungsergänzungsprodukten und Tiermedizin getrennt. Die Aktionäre können sich freuen, zumal die Erlöse in Aktienrückkäufe investiert werden. Und der Konzernumbau könnte sich fortsetzen.


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Spekuliert wird bereits über eine Aufspaltung in ein Generika- Unternehmen und ein Unternehmen für patentgeschützte Medikamente.

Nach Berechnungen von Goldman Sachs wären die einzelnen Teile als eigenständige Unternehmen mehr wert als Pfizer in der jetzigen Konstellation. Dass eine Aufspaltung erfolgreich sein kann, hat Abbott Laboratories mit der Abspaltung Abb- Vie bewiesen.

Novo Nordisk bleibt ein Branchenfavorit

Diabetes ist bereits eine Volkskrankheit. Ungesundes Essen und wenig Bewegung sind oftmals die Auslöser in den Industriestaaten, aber auch in den Schwellenländern, wo westliche Lebensgewohnheiten zunehmend Einzug halten.

Bekämpft wird Diabetes mit Insulin, das der dänischen Novo Nordisk seit Jahren hohe Wachstumsraten und den Aktionären hohe Kursgewinne beschert.

Wir rechnen mit einer Fortsetzung der Erfolgsstory. Immerhin soll der Insulin-Markt in den kommenden 5 Jahren von 35 auf 58 Mrd $ wachsen.

Die Verweigerung der US-Zulassung für das neue Insulin Tresiba war für den Marktführer (Weltmarktanteil: 45%) zwar ein Rückschlag. Sobald aber die noch fehlenden Studienergebnisse vorliegen, dürfte auch Tresiba auf dem größten Pharmamarkt der Welt erhältlich sein.

AbbVie für Abbott Laboratories

Die Aufspaltung von Abbott Laboratories wurde zwischenzeitlich vollzogen. Seit dem 1. Januar notiert Abb- Vie als eigenständiges forschendes Pharma-Unternehmen an der Börse.

Die Bereiche Generika, Ernährung und Diagnostik werden unter dem Namen Abbott weitergeführt. Das Arzneimittelgeschäft ist profitabler und damit aussichtsreicher. Wir haben uns deshalb entschlossen, AbbVie in der Aktien- Analyse weiterzuführen.

Bisher hat sich die Entscheidung als richtig erwiesen: Seit Jahresbeginn hat sich AbbVie deutlich besser entwickelt als Abbott. Bei einem reinen Pharma-Unternehmen wie AbbVie muss man allerdings immer mit Forschungsrückschlägen rechnen.

Von daher sollten nur Abbott-Aktionäre, die es etwas spekulativer mögen, in AbbVie-Aktien umschichten.

2. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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