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Brauerei-Aktien: Die drei Großen

Bereinigt um Unternehmensverkäufe und Wechselkurseffekte ist Heineken in den ersten 9 Monaten um 3,2% gewachsen.

Gleichzeitig stieg der Bierabsatz organisch um 2% auf 134,2 Mio hl. Die Premium-Marken legten sogar um 5,3% auf 21,9 Mio hl zu. Heineken hat besonders in Westeuropa von der Fußball-WM profitiert. Aber auch in anderen Regionen liefen die Geschäfte gut.

Lediglich in Osteuropa hat der Konzern weniger um- und abgesetzt. Belastet haben die Ukraine-Krise, strengere Gesetze in Russland gegen Alkoholmissbrauch und der schärfer werdende Preiskampf in Polen. Zur Ergebnisentwicklung gab es keine Aussagen.

Leichtes Absatzwachstum

Im 1. Halbjahr war das operative Ergebnis um 1,1% auf 1,24 Mrd € gestiegen, der Nettogewinn aber um 1,3% auf 631 Mio € gesunken. Die Jahresprognose war wenig konkret.

Das Management sprach von einem leichten Absatzwachstum und einer besseren operativen Marge. Wir haben unsere Umsatz- und Gewinnschätzung leicht nach oben geschraubt. Wachstumstreiber werden auch in Zukunft Premium-Marken wie Heineken, Amstel, Desperados und Sol bleiben.

Als Sponsor der Champions League und der James-Bond-Filme wird Heineken gerade bei jüngeren Konsumenten immer attraktiver. Zudem sollte die weitere Expansion in den Schwellenländern die Geschäftsentwicklung beflügeln.

Im September trat SABMiller mit einer Übernahmeofferte an Heineken heran. Die Heineken-Familie, die im Konzern das Sagen hat, blockte jedoch ab. Die Übernahmefantasie ist auch der Grund für die gute Kursentwicklung in den letzten 6 Monaten. Wir glauben nicht, dass Heineken nachgeben wird.

Unternehmensporträt

Die weltweit nach Bierausstoß drittgrößte Brauerei betreibt über internationale Töchter und Minderheitsbeteiligungen rund 165 Brauereien in 71 Ländern.


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Das Produktportfolio umfasst über 250 Biermarken. Zugpferde sind die Marken Heineken, Amstel, Kulmbacher und Paulaner. Daneben werden alkoholfreie Getränke, Wein und Spirituosen angeboten. Heineken-Bier wird weltweit verkauft.

Anheuser-Busch InBev: Bierabsatz gesteigert

In den ersten 9 Monaten hat Anheuser-Busch InBev den Umsatz um 11,3% und den Bierabsatz um 10,1% auf 309,4 Mio hl gesteigert. Das organische Wachstum fiel allerdings deutlich geringer aus. Der Gewinn brach um 44% ein.

Im vergangenen Jahr hatte der Konzern jedoch von einem Sonderertrag im Zusammenhang mit der Grupo-Modelo-Übernahme profitiert. Auf bereinigter Basis ist der Gewinn um 13,9% gestiegen.

Wie die Konkurrenz profitierte InBev im Sommer von der Fußball-WM in Brasilien. Im 3. Quartal haben sich Umsatz- und Absatzwachstum aber etwas abgeschwächt. Verantwortlich waren das schlechte Wetter in weiten Teilen Europas und in China sowie in Russland die gesetzlichen Regelungen zur Eindämmung des Alkoholmissbrauchs.

Das Management hat keinen konkreten Jahresausblick abgegeben, seine positive Einschätzung zu wichtigen Märkten wie Brasilien, Mexiko und USA aber bestätigt. Unsere Umsatzschätzung bleibt unverändert, beim Gewinn sind wir dagegen etwas optimistischer als im Juli.

InBev gelingt es immer noch, Bierabsatz und Rentabilität zu steigern

Erfolgsgaranten sind die Konzentration auf globale Premium-Biere wie Budweiser, Corona oder Stella Artois, das hohe Wachstum in den Schwellenländern sowie die Übernahme kleinerer Konkurrenten. Im September flammten erneut Gerüchte auf, InBev wolle die Nummer 2 der Branche, SABMiller, für 122 Mrd $ übernehmen.

InBev hat für jeden Geschmack das passende Bier im Angebot. Den tendenziell schrumpfenden Absatz in westlichen Ländern kann der Konzern mit Preiserhöhungen kompensieren und damit die Rentabilität hoch halten.

Unternehmensporträt

Die belgische Anheuser-Busch InBev ist mit einem jährlichen Bierausstoß von rund 425 Mio hl der weltweit größte Brauereikonzern vor SABMiller.


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Das Portfolio umfasst mehr als 200 Marken, darunter Beck’s, Stella Artois, Jupiler, Leffe, Staropramen, Budweiser, Michelob, Bud Light, Diebels, Spaten und Löwenbräu. Der Konzern verkauft seine Produkte weltweit und ist in mehr als 20 Schlüsselmärkten die Nummer 1 oder 2 der Branche.

SABMiller hat nur auf den ersten Blick starke Halbjahreszahlen präsentiert

Der Umsatz stieg aufgrund von Preiserhöhungen um 2,4% und der Gewinn um 15%, weil der Konzern vom Verkauf seiner Beteiligung an der Hotelkette Tsogo Sun profitiert hat.

Das operative Ergebnis lag dagegen mit 3,28 Mrd $ nur auf Vorjahresniveau. Der Getränkeabsatz wuchs um 1,9% auf 173,3 Mio hl. Wachstumstreiber waren die Softdrinks, die um 8,9% auf 35,5 Mio hl zulegten. Der Bierabsatz stagnierte bei 133,9 Mio hl. Auch andere alkoholische Getränke kamen mit 3,9 Mio hl kaum von der Stelle.

Schlechtes Wetter sorgte für Absatzschwierigkeiten

Das schlechte Sommerwetter in China und weiten Teilen Europas sowie das schwierige Geschäft in Australien, wo SABMiller mit seiner Biermarke Foster’s einem harten Preiskampf ausgesetzt ist, verhinderten bessere Ergebnisse.

Zudem blieb der erwartete Schub durch die Fußball-WM aus. Dennoch hat der Konzern, abgesehen von Asien, in allen Regionen mehr umgesetzt und verdient. Der Grund: SABMiller konnte in vielen wichtigen Absatzmärkten höhere Preise durchsetzen.

Mehr Wirbel als die Ergebnisse verursachten Übernahmegerüchte. Um sich neue Wachstumsmöglichkeiten zu eröffnen und um seine Position gegenüber dem Branchenprimus InBev zu stärken, hat SABMiller im September versucht, Heineken zu schlucken. Die Holländer lehnten jedoch ab.

Wir sehen in dem Vorstoß eher den Versuch, die eigene Übernahme zu verhindern. Denn zur gleichen Zeit kamen Gerüchte auf, InBev bereite die Übernahme von SABMiller vor. InBev will angeblich 122 Mrd $ bieten.

Unternehmensporträt

Der britisch-südafrikanische Konzern SABMiller wurde 1895 gegründet und gehört mit einem Bierabsatz von rund 245 Mio hl zu den weltweit größten Brauereien.

Das Portfolio umfasst nahezu 200 Biermarken, darunter Pilsner Urquell, Foster’s, Miller, Tyskie, Lech, Gambrinus und Peroni. Softdrinks und Fruchtsäfte runden das Angebot ab. Zudem ist SABMiller einer der bedeutendsten Abfüller von Coca-Cola-Produkten.

30. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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