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Bruttoinlandsprodukt (BIP): der Einfluss auf Aktiengewinne

Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland steigt nahezu in jedem Jahr. Dies zeigen die Meldungen, die Sie fast im Wochentakt permanent erhalten können. Gute Nachrichten werden sich, so meine Voraussage und Meinung, in Aktienkursen langfristig niederschlagen.

Die schlechte Nachricht allerdings: 1:1 lassen sich die Kurse mit diesem Indikator nicht berechnen. Dafür ist das BIP, so die Abkürzung, zu ungenau. Zunächst Ihre Chance: investieren Sie weiter in Deutschland, das BIP sichert Sie ab.

Bruttoinlandsprodukt: alle hier produzierten Werte

Bruttoinlandsprodukt, Bruttosozialprodukt… die Begriffe der Volkswirte schwirren fast unterschiedslos durch den Raum. Das Wichtige am BIP:

Hier wird nur erfasst, was in Deutschland innerhalb der Landesgrenzen produziert und bewertet wurde. Der Wert ergibt sich aus den Marktpreisen für die Güter und Waren, die dem „Endverbrauch“ dienen. Sonst käme es zu Doppelzählungen. Was nicht verkauft wird, erfasst die Statistik als „Vorratsveränderung“.


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Im Unterschied zu anderen Indikatoren spielt es beim Bruttoinlandsprodukt keine Rolle, ob ein aus- oder inländisches Unternehmen die Werte erzeugt hat. Nokia als Händler ist hier genauso in der Statistik wie Sixt als Verleiher, auch wenn Nokia seine Gewinne letztlich an Aktionäre im Ausland verteilen wird.

Bruttosozialprodukt einkommensorientiert

Im Vergleich dazu ist das viel zitierte Bruttosozialprodukt orientiert an den Einkommen von „Inländern“. Allen Personen und Unternehmen, die bei uns in Deutschland Wohn- und Produktionsstandort haben und Einkommen aus der Arbeit oder ihrer Wirtschaftstätigkeit erzielen, auch wenn dieses im Ausland anfällt.

Das BIP, das Inlandskonzept, ist bezogen auf das hier bei uns zur Verfügung stehende Kapital – kurzfristig – das genauere Konzept, wenn es um die Beurteilung von Aktienchancen – über Investments – geht. Denn: das Geld steht theoretisch hier direkt zur Verfügung.

Die gute Nachricht: in Deutschland steigt das BIP nahezu in jedem Jahr. Entscheidend für das Urteil dazu ist das „Netto-BIP“, auch preisbereinigtes Brutto-Inlandsprodukt oder reales Brutto-Inlandsprodukt. Im Vergleich zum nominalen BIP ergibt es sich, indem von den erzielten Werten noch die Inflationsrate abgezogen wird. Ein BIP von 3,5% etwa und eine Inflationsrate von 2% ergeben ein reales BIP in Höhe von 1,5%.

BIP im 1. Quartal um 5,2% gestiegen

Dieses preisbereinigte BIP ist in Deutschland selbst im 1. – abgerechneten – Quartal 2011 gegenüber dem Vorjahr um 5,2% gestiegen. Der Wert passt sich ein in die Reihe guter Daten und wird zum 2. Quartal fortgesetzt. Zum Vergleich die jeweiligen Daten des 1. Quartals der vergangenen Jahre:

  • 2010: 2,5%
  • 2009: -6,3%
  • 2008: 1,9%
  • 2007: 3,8%
  • 2006: 3,9%
  • 2005: -0,8%
  • 2004: 1,6%
  • 2003: 0,1%

GeVestor.de meint: Die Datenreihe zeigt, dass unsere Wirtschaft sich außergewöhnlich gut entwickelt. Allerdings gibt es zwei Wermutstropfen: wer tief fällt, kann hoch wieder steigen. Das ist die statistische Ausgangslage – daher ist der Anstieg nur begrenzt vorteilhaft.

Zum Anderen sind die Daten nicht punktgenau. Die Börsen ziehen aber in der Regel trotzdem nach. Daher nehmen wir das Bruttoinlandsprodukt (BIP) und sehen, dass es weiter steigt: Deutschland ist und war damit für Sie noch im Aktienvorteil gegenüber anderen Märkten.

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27. Juni 2011

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Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

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