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Chance nutzen: Langfristig mit ETF Sparplan Vermögen sichern

Immer noch geht es an den Finanzmärkten heiß her.

Dies wird sich in den kommenden Monaten, wahrscheinlich auch Jahren nicht mehr ändern, weil die Finanzmarktkrise alles im Griff hat.

Lösungen kann ich derzeit weit und breit nicht entdecken, weder „links“ noch „rechts“.

Die Staaten sammeln höhere Schulden an als sie bedienen können. Dies ist das ganze Geheimnis und die Grundlage des Desasters. Falls Sie Ihre Vorsorge auf Versicherungen gründen, sind Sie betroffen. Denn: deren Rendite wird in den kommenden Jahren eher sinken als steigen.

Dafür gibt es eine Alternative, die ich hier erneut vorstelle. Jetzt ergeben sich beste Chancen.

Angebot ist groß

Versicherungen werden schon deshalb keine nennenswerten Renditen mehr schaffen können, weil sie mehrheitlich in Anleihen investieren müssen. Die Anlagegrundsätze schreiben es den Konzernen vor, daher können Sie sich angesichts der Schuldenflut der Staaten sowie den daraus folgenden Geldschwemmen ausrechnen: Anleihen sind weniger wert als früher – zumal die Dauergläubiger der „Staaten“ die Zinsen künstlich niedrig halten werden.

Alternativen dazu müssen sicher sein – ich weiß. Wenn Sie über einen längeren Zeitraum investieren, helfen dabei allerdings Sparpläne auf Aktien.

Statistiken weisen nach, dass Aktien in Form von Sparplänen zumindest über einen Zeitraum von 10 Jahren ähnlich sicher wie Anleihen sind. Die Durchschnittsrendite allerdings ist höher.

So konnten Dax-Sparpläne ab 1987 (der Gründung des Index) rechnerisch mehr als 7,5% Jahresrendite bringen. Inzwischen haben Sie sehr einfach die Chance, ähnlich erfolgreich zu investieren. Grundlage sind ETF börsengehandelte Fonds. Die Angebote werden immer besser, der Markt ist günstig – also können Sie investieren. Zu den Fakten:

  • Noch vor 5 ½ Jahren waren nur 3,3% der Sparpläne ETFs, inzwischen nehmen die Fonds einen Marktanteil von 39% ein.
  • Investmentfonds, die nicht an der Börse handelbar sind, verlieren demgegenüber: diese sind zu teuer. Bei ETFs sparen Sie in der Regel den Ausgabeaufschlag.
  • Bei günstigen ETFs auf Indizes sparen Sie sogar hohe Managementgebühren.
  • Die Sparpläne sind mittlerweile niedrig aufgehängt: Sie müssen nicht viel investieren. 50 Euro Mindestbeitrag verlangen viele Banken, Comdirect sowie Cortal Consors sehen eine Mindesteinlage von 25 Euro vor.
  • Über die Banken Maxblue, Cortal Consors und DAB können Sie inzwischen sogar ETFs ohne Transaktionkosten für den Handel in Form von Sparplänen erwerben.

Ich meine: es lohnt sich, wenn Sie die Renditechancen und die geringen Kosten beachten. Angesichts der Flaute bei Zinsen und Anleihen sowie Versicherungen bleibe ich bei der Strategie, mit der Sie bereits in den vergangenen Monaten beste Einstiegskurse erreichen konnten: den ETF-Sparplänen auf Aktien.

Immer wieder fragen Investoren mich, ob sie jetzt noch einsteigen könnten. Meine Meinung bleibt nach wie vor: jederzeit, nur – so schnell als möglich.

Die Chance auf sichere Vermögensbildung durch ETF war aufgrund der geringen Kosten noch nie so groß wie jetzt.

Mehr zum Thema: Private Finanzen rechtzeitig planen und langfristig kassieren

2. November 2011

Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.