Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Chemiebranche: Keine Krise – Europa geht es gut

Trotz der angespannten politischen Situation zwischen der EU und Russland, der negativen Währungseffekte und dem herausfordernden Wettbewerb geht es der europäischen Chemie-Branche gut.

Hinzu kommt die expansive Geldpolitik der Zentralbanken, die den Markt mit billigem Geld flutet und somit die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten überdurchschnittlich vorantreibt. Von Krisenstimmung ist nichts zu spüren. In Europa rechnen wir sogar mit moderaten Zuwächsen. Dennoch sind die Konjunkturaussichten der Weltwirtschaft etwas eingetrübt.

Das liegt aber nicht an Europa oder den USA, sondern an dem schwächer gewordenen Wirtschaftswachstum aus den Schwellenländern.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Schneller wachsen als die Konkurrenz

In den aufstrebenden Märkten gibt es zwar rückläufige Geschäftsbereiche, aber auch klare Wachstumsfelder, die das durchschnittliche Branchenwachstum mit Leichtigkeit in den Schatten stellen. Der zentrale Wachstumsmotor ist das Pflanzenschutz- und Saatgutgeschäft.

Bayer, Syngenta und Yara International haben genau auf diese Felder gesetzt und zählen jetzt mit Monsanto zu den klaren Marktführern. Bei Bayer werden die Agrochemikalien immer wichtiger und sind schon jetzt zentraler Wachstumstreiber des Konzerns.

Yara International und Syngenta gehören dagegen zu den etablierten Wettbewerbern. Doch der Markt ist groß genug, um für alle Marktteilnehmer profitable Einnahmen abzuwerfen. Allerdings werden langfristig Preiskonflikte auftreten. Syngenta spürt schon jetzt den immer stärker werdenden Wettbewerbsdruck. Vor allem im Bereich Pflanzenschutz hat Bayer kräftig aufgeholt.

Rohstoffe sind knapp, Energie gibt’s im Überfluss

Die Branche zählt zu den größten Abnehmern von Strom, Gas und Rohstoffen. Daher sind die Konzerne auch enorm abhängig von der Preisentwicklung am vorgelagerten Rohstoffmarkt.

Die Wacker Chemie AG und K+S litten in den letzten Monaten unter der volatilen Entwicklung an den Rohstoffmärkten. Bei K+S hat die Überproduktion an Uralkali sogar für einen deutlichen Margeneinbruch geführt.

Wacker hat dagegen mit dem schwankenden Polysiliziumpreis zu kämpfen. Aber es gibt auch positive Entwicklungen. Die Energiekosten in den USA sind so günstig wie selten zuvor. Das verbilligt die Produktion und wirft sprudelnde Gewinne ab. Bei BASF konnte die schwache operative Entwicklung sogar mit dem guten Amerika-Geschäft überkompensiert werden.

Dagegen wurde der Ausbau der Kooperation mit dem russischen Gaslieferanten Gazprom eingestampft. BASF wollte sich zunächst an den Ölfeldern in Sibirien beteiligen. Durch die derzeitige Entwicklung am Rohstoffmarkt erscheint das Vorhaben aber langfristig zu unprofitabel und wurde deswegen abgesagt.

Der sinkende Ölpreis macht sich auch bei FUCHS PETROLUB bemerkbar, allerdings im positiven Sinne. Der Schmierstoffhersteller hat erneut Rekordwerte präsentiert und befindet sich auf einem intakten Wachstumskurs. Künftig soll bei minimalem Risiko weiter expandiert werden.

9. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

Regelmäßig Informationen über Marktanalysen erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Informationen von Volker Gelfarth. Über 344.000 Leser können nicht irren.
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben!

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt