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China-Angst füllt Sommerloch

In den Monaten Mai, Juni und auch noch im Juli des laufenden Jahres beschäftigte die europäischen Börsen vor allem ein Thema: das Schuldendrama um Griechenland und die damit verbundene Angst vor einem möglichen „Grexit“ – also die Angst vor dem Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone.

Aktuell beherrscht ein anderes Angst-Thema die Börsen – die China-Angst. Vor allem deutsche Autobauer und Autozulieferer leiden unter dieser Angst. Doch aus meiner Sicht reagieren die Märkte völlig überzogen und blenden einige Fakten aus, die das ganze China-Thema doch deutlich relativieren.

Deutsche Autobauer verkaufen mehr Autos als je zuvor

In diesem Jahr haben die 3 großen deutschen Autohersteller – VW, Daimler und BMW – einen Absatzrekord nach dem nächsten vermeldet. VW überholte zuletzt sogar Toyota und stieg damit zum größten Autobauer der Welt auf.

Auch Daimler und BMW meldeten einen Absatzrekord nach dem nächsten. So hat beispielsweise BMW gerade erst heute Vormittag mitgeteilt, dass BMW im Monat Juli so viele Fahrzeuge verkaufte wie noch nie zuvor in einem Monat.


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Auch in China, wo der Absatz von BMW zuvor leicht schwächelte, konnte BMW bei den Verkaufszahlen im Monat Juli wieder zulegen.

Weltweit stiegen die Auslieferungen um 5,6% auf 173.200 Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce. Vertriebschef Ian Robertson äußerte sich am heutigen Mittwoch in München „zuversichtlich, dass sich die positive Absatzentwicklung der ersten 7 Monate im weiteren Jahresverlauf fortsetzen wird“.

Yuan-Abwertung wird deutsche Autobauer kaum treffen

Heute und gestern kam zu den Sorgen um die chinesischen Börsen und die chinesische Wirtschaft noch die Angst hinzu, dass die Abwertung des chinesischen Yuan durch die Zentralbank negative Auswirkungen auf die Exporte nach China haben könnte. Besonders hart traf es in diesem Zusammenhang wieder einmal die deutschen Autobauer und -zulieferer.

Dabei wird die Abwertung der chinesischen Währung Yuan kaum Folgen für die globale Autobranche haben. Denn viele Unternehmen montieren ihre Fahrzeuge mit lokalen Partnern vor Ort. Hinzu kommt, dass der chinesische Yuan zuvor im Vergleich zum Euro kräftig zugelegt hatte. Das relativiert die Abwertung des Yuan aus meiner Sicht ganz klar.

Doch derartige Fakten werden aktuell von den meisten Marktteilnehmern ebenso ausgeblendet, wie die überwiegend positiven Quartals- und Halbjahreszahlen der Unternehmen und der unterm Strich eher optimistische Ausblick auf das Gesamtjahr vieler europäischer Unternehmen.

Der Grund: Positive Nachrichten passen derzeit nicht ins Bild. Sie könnten schließlich den Eindruck vermitteln, dass Glas sei gar nicht halb leer, sondern halb voll.

Während viele ängstlich sind ist Warren Buffett in Kauflaune

Abschließend noch ein weiteres – aus meiner Sicht – klares Indiz dafür, dass der Markt aktuell zu pessimistisch beurteilt wird: Warren Buffett, der erfolgreichste Investor aller Zeiten, hat im laufenden Jahr 3 der 6 größten Übernahmen in der 50-jährigen Geschichte seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway getätigt.

Dies ist ein klares Zeichen, dass Buffett die derzeitigen Ängste für übertreiben hält und dass er die mittelfristigen Perspektiven als gut einschätzt. Denn: Buffett ist bekannt dafür, dass er die Nervosität, Ängste und Unsicherheiten vieler anderer Marktteilnehmer ausnutzt, um selbst günstig einstigen und in der Folge große Gewinne erzielen zu können.

Und die Bilanz von Buffett kann sich sehen lassen: In den vergangenen 50 Jahren kam er mit seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire auf einen durchschnittlichen Buchgewinn von knapp 20%! Daher machen Sie sicher keinen Fehler, wenn Sie es Buffett gleich tun und dann Aktien kaufen, wenn viele andere sich davon trennen.

12. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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