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China ist für die Sportartikelbranche ein Wachstumsmarkt

Die chinesische Wirtschaft hat sich im letzten Jahr schwer getan.

Und auch die diesjährigen Turbulenzen an der chinesischen Börse werden uns noch länger in Erinnerung bleiben.

Trotzdem ist China für viele Branchen noch immer ein wichtiger Wachstumsmarkt, z. B. für Sportartikel-Hersteller.

Laut dem Forschungs-Institut Euromonitor ist der chinesische Markt für Sportbekleidung heut 20 Mrd. $ wert, bis 2018 sollen es 28 Mrd. $ sein.

Nike auf Platz 1

Kein Wunder also, dass die Sportartikel-Hersteller verbissen um die Hoheit im Fernen Osten kämpfen – namentlich die beiden Weltmarktführer Nike und adidas.

In den letzten Jahren war Nike im Vorteil, mit einem geschätzten Marktanteil von 12,1%, während der deutsche Konkurrent adidas mit 11,2% dicht dahinter folgte.

2012 prognostizierte Nike eine Verdoppelung der Umsätze in China für die folgenden 4 Jahre, doch der Schuss ging nach hinten los: Die Verkäufe fielen danach in 5 aufeinanderfolgenden Quartalen.


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Erst Mitte 2014 konnte Nike diesen Abwärtstrend bremsen und wieder steigende Absätze verzeichnen. Die Börse hat das honoriert. Auf Jahressicht war die Investition in Nike ein gutes Geschäft. Der Aktienkurs rückte über 20% vor.

Damit war Nike 2015 die beste Aktie im Dow Jones, der das Jahr mit einem Verlust von 8% abgeschlossen hat.

Der Sportmarkt boomt

Der Verband des deutschen Sportfachhandels erklärt sich den boomenden Sportmarkt mit dem gestiegenen Gesundheits-Bewusstsein der Verbraucher.

Ob Männer, Frauen, Kinder oder Senioren – bei vielen gehört der regelmäßige Sport zum Tagesablauf. Auch in schwierigen Wirtschafts-Lagen wird daher an Sportausrüstung nicht gespart.

Zu den am stärksten wachsenden Produkt-Gruppen gehört alles, was mit Outdoor zu tun hat.

Davon profitiert Dicks’s Sporting Goods, die für so gut wie jeden Outdoor-Fan die passende Ausrüstung haben. Trotz schwierigeren Konsum-Klimas übertraf Dick’s im 3. Quartal die eigenen Erwartungen und steigerte den Umsatz um 7,6% auf 1,64 Mrd. $.

Während die Umsätze auf vergleichbarer Fläche in den Dick’s Sporting Goods Filialen um 0,7% zulegten, spürten die Golf Galaxy Geschäfte noch nichts von dem Boom. Die Umsätze auf vergleichbarer Fläche waren dort um 2,9% rückläufig.

Richtig rund läuft es auch bei ASICS. Bei den Laufschuhen stiegen die Verkäufe um insgesamt 15%, bei den Frauen allein um 18%. Damit ist ASICS die am schnellsten wachsende Marke im Running-Segment für Damen-Schuhe.

Quiksilver geht, Under Armour kommt

Nicht mehr auf der Erfolgswelle schwimmt Quicksilver. Das Unternehmen musste Insolvenz anmelden. Wir beenden die Beobachtung und nehmen Under Armour in die Aktien-Analyse auf.

Gegründet wurde letzteres Unternehmen von dem ehemaligen Football-Spieler Kevin Plank, der es satt hatte, jedes Mal nach dem Training nass und durchgeschwitzt in die Umkleide-Kabine zu kommen.

Er hatte die simple Idee, ein T-Shirt zu entwickeln, das den Schweiß von der Haut wegtransportiert.

Plank hat jede Menge getüftelt und ausprobiert – mit Erfolg: Im Jahr 1996 entstand daraus die Firma Under Armour.

Im 1. Jahr verkaufte der einstige Profi-Sportler 500 Shirts im Gesamtwert von 17.000 $. 19 Jahre später türmt sich der Umsatz auf 3 Mrd. $.

Im Heimatmarkt gelang es Under Armour, adidas zu überholen. Inzwischen rangiert der Konzern nach Umsatz direkt hinter dem Weltmarktführer Nike an 2. Position.

15. Februar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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