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Chinesische Wirtschaft: Fast 7% Wachstum

Der deutsche Leitindex DAX konnte heute um knapp 1,5% zulegen und kletterte auf 9.664 Punkte. Ein hohes Plus, aber es hätte noch deutlich mehr sein können. Das Tageshoch lag bei 9.756 Punkten. Es fehlt schlicht und einfach der Mut. Hohe Gewinne nach positiven Zahlen werden aktuell fast nie bis ins Ziel gerettet. So auch heute.

Über Chinas Börsen und die chinesische Volkswirtschaft habe ich an dieser Stelle in den vergangenen Tagen und Wochen mehrfach berichtet. Und stets war der Tenor meiner Artikel, dass es längst nicht so schlimm um Chinas Wirtschaft bestellt ist, wie die meisten Medien Ihnen dieser Tage weismachen wollen.

Für meinen Optimismus in dieser Frage sprechen auch die heute früh veröffentlichten jüngsten Konjunkturdaten aus dem Reich der Mitte. Denn: Chinas Wirtschaft wuchs im vergangenen Jahr um 6,9% und traf damit die Vorgabe der Regierung von „rund 7% Wachstum“. Ebenfalls positiv: Erstmals machte der Dienstleistungssektor mit einem Anteil von 50,5% mehr als die Hälfte der Wirtschaftsleistung aus.


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Nach Ansicht der meisten Medien ist das Glas dennoch halbleer

Und dennoch: In den meisten Berichterstattungen war davon zu lesen, dass das Wachstum auf den tiefsten Stand seit 25 Jahren fiel. Dies ist zwar in Prozent ausgedrückt korrekt, doch verzerrt die reine Prozentangabe das tatsächliche Bild und suggeriert, dass die Volkswirtschaftliche Lage in China schlecht sei (je größer der Ausgangswert, desto kleiner die Wachstumsrate in Prozent).

Doch es passt nun einmal besser in das negative Gesamtbild, was seit Tagen und Wochen gezeichnet wird. Selbst die Tatsache, dass der vorher stark kritisierte Investitionszuwachs im chinesischen Immobiliensektor im vergangenen Jahr von 10,5 auf 1% fiel (Stichwort „Immobilienblase“) ist plötzlich schlecht.

Für die China-Kritiker gilt: Wächst der Immobilien-Sektor um 10%, ist das ein klarer Hinweis auf eine spekulative Blase. Wächst dagegen der Markt nur um 1%, ist das ein klarer Hinweis auf eine Konjunkturkrise. Jede Zahl kann aus dieser Perspektive negativ bewertet werden. Das Glas ist daher automatisch immer halbleer.

Warum das Glas mindestens noch halbvoll ist

Dass der Dienstleistungssektor im vergangenen Jahr erstmalig für mehr als die Hälfte des chinesischen Bruttoinlandsproduktes (BIP) sorgte, habe ich eingangs schon geschrieben. Damit bestätigt sich das, was ich an dieser Stelle und in meinen Börsendiensten schon seit Monaten schreibe. Nämlich, dass Chinas Wirtschaft sich in einem Wandel befindet.

Dazu passt auch, was Matthias Hoppe, Portfoliomanager bei Franklin Templeton, heute in einem Interview mit der „Börsen-Zeitung“ auf die Frage, ob sich in Bezug auf die Aussichten Chinas und der Weltwirtschaft grundsätzliches verändert habe, geantwortet hat. Er sagte, dass die Wachstumsverlangsamung Chinas grundsätzlich nichts Neues sei.

Weiterhin sagte er, dass der Wandel in Chinas Wirtschaft zwar gravierende Folgen für Länder habe, die vom Handel mit China abhängen (wie etwa Brasilien), es aber solange das chinesische Wachstum nicht gen Null tendiere immer noch für ein moderates Weltwirtschaftswachstum reiche.

Schließlich kommt er zu folgender Schlussfolgerung: „Wir erwarten keine harte Landung für China.“ Diesem Fazit kann ich mich nur anschließen.

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19. Januar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

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