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Cisco-Aktie: Technologie-Ikone nach Quartalszahlen im Aufwind

Dass es nicht nur negative Enttäuschungen bei den Quartalszahlen gibt hat der Technologie-Riese Cisco gerade gezeigt. Denn die Zahlen fielen zum Jahresstart durchaus erfreulich aus. Das spiegelte sich auch gleich in einem deutlich anziehenden Aktienkurs wider. Nach den Zahlen zogen die Papiere immerhin um 5% an und schoben den Börsenwert von Cisco wieder über die Marke von 142 Milliarden Dollar.

Trotz der erfreulichen Kursbewegung ist der Weg zum Allzeithoch noch steinig und schwer. Denn der aktuelle Kurs von knapp 28 Dollar liegt noch 65% unter dem bisherigen Allzeithoch, dass die Papiere im Jahr 2000 erreicht hatten (80 Dollar).

Aktienkurs hinkt Geschäftsentwicklung deutlich hinterher

Wenn Sie sich die Entwicklung in den vergangenen Jahren anschauen wird deutlich, dass die Geschäfte gar nicht mal schlecht gelaufen sind. Seit 2002 stiegen die Erlöse von 18,9 Milliarden Dollar bis auf 49 Milliarden Dollar im letzten Jahr.


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Im Gegenzug verbesserte sich der Gewinn von 1,8 Milliarden Dollar auf immerhin 8,9 Milliarden Dollar. Die Gewinnmarge (also der Gewinn im Verhältnis zum Umsatz) war zwar in den vergangenen Jahren etwas rückläufig, lag aber mit 18,27% immer noch deutlich über dem Niveau von 2002 (10,01%).

Starkes Sicherheitsgeschäft gibt Rückenwind

Der US-Netzwerkriese Cisco hat jetzt seine Anleger mit besser als erwartet ausgefallen Quartalszahlen erfreut. In den drei Monaten bis Ende April fiel der Gewinn zwar um 4% auf 2,3 Milliarden Dollar, lag damit aber eben über den Erwartungen der Analysten. Diese waren im Vorfeld nämlich  von einem noch stärkeren Rückgang ausgegangen.

Das gleiche Bild zeigt sich beim Umsatz. Mit einem leichten Rückgang um 1% im Jahresvergleich auf 12,0 Milliarden Dollar konnten die Erwartungen ebenfalls geschlagen werden.

Besonders stark entwickelte sich das Sicherheits-Geschäft des Netzwerk-Spezialisten. Hier sprangen die Umsätze regelrecht um 17% in die Höhe. Firmenchef Chuck Robbins hat diesen Geschäftsbereich bereits seit längerem eine hohe Priorität eingeräumt. Im klassischen Kerngeschäft sah es hingegen schwächer aus. Das Geschäft mit sogenannten Switches (-3%) und Routern (-5%), die für Internet- und Datenverkehr notwendig sind, war deutlich rückläufig.

Aktie handelt mit dem 11-fachen der erwarteten Gewinne

Trotz der guten Zahlen und der robusten Gewinnmarge von über 19% sind die Analysten derzeit eher verhalten. Insgesamt beschäftigen sich 37 Analysten mit der Technologieaktie. Bei einer durchschnittlichen Gewinnschätzung von 2,43 Dollar je Aktie für 2017 liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis bei gerade einmal 11. Das Kursziel liegt im Schnitt mit 30,69 Dollar „nur“ 9,6% über dem aktuellen Kursniveau.

Hierin sehen Sie das Problem der reiferen Technologie-Unternehmen. Denn damit reiht sich Cisco in die Ära von vielen anderen großen Tech-Konzernen (Microsoft, Apple, Intel) ein. Trotz hoher Margen, Milliardengewinnen und hohen Barmittelbeständen (bei Cisco 60 Milliarden Dollar Cash) kommen die Aktien nicht recht vom Fleck.

Auf Sicht der vergangenen 12 Monaten liegt die Cisco-Aktie immer noch 5% hinten. Viele Anleger zweifeln offenbar an den Wachstumsmöglichkeiten dieser Unternehmen. Klar ist, dass irgendwann die Märkte gesättigt sind und die Firmen sich nach neuen Geschäftsmöglichkeiten umsehen müssen.

Die Voraussetzungen, dies positiv zu meistern, sind aber durchaus vorhanden. Für langfristige Anleger sind daher die internationalen Technologie-Konzerne wie Cisco allemal einen zweiten Blick wert.

24. Mai 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rene König. Über den Autor

Chefanalyst Rene König ist Experte für Aktien. Sein Fokus liegt auf der Analyse wegweisender Robotik-Unternehmen, die sich durch stabile Geschäftsmodelle und planbare Rendite auszeichnen.

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