MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Commerzbank Aktie: Droht Absturz und Verstaatlichung?

Das sind Nachrichten, die will man eigentlich nicht hören:

Noch immer ächzen Deutschland und andere Staaten unter der Schuldenkrise und der Auslöser ist wohl noch gut bekannt: Die Banken.

Commerzbank verhob sich an Dresdner Bank Übernahme

Nach dem verzockten Immo-Crash vor drei Jahren, kam der Staatscrash in Folge von Rettungen für zahlreiche Banken. In Deutschland hieß das besonders: Sinnlose Landesbanken retten und: Bei der Commerzbank einsteigen.

Das Institut hatte sich nämlich unmittelbar am Anfang der Krise mit der Übernahme der Dresdner Bank verhoben. Die Quittung kam sofort: Schieflage, Geldnot und eine Beteiligung der Bundesrepublik an der Bank.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Commerzbank will auf keinen Fall Verstaatlichung

Eine Weile sah es dann so aus, als würde man die Kurve kriegen, Vorstand Martin Blessing erklärte, er wolle die Beteiligung des Bundes an der Bank zügig los werden. Doch so richtig geklappt hat das nicht.

Noch immer beträgt der Anteil der stillen Einlagen 25 Prozent plus eine Aktie. Und jetzt das neue Dilemma: Nach Vorgaben der europäischen Bankenaufsicht muss die Bank bis Juli 2012 ihre Eigenkapitalquote auf neun Prozent hochschrauben.

Soffin soll für Rettung reaktiviert werden

Die EBA will demnächst offen legen, wie viel Geld den Banken bis dahin fehlt – und es steht zu Befürchten, dass die Commerzbank wegen der aktuellen Krise diese Mittel nicht hat: Rund fünf Milliarden dürften fehlen.

Zwar schraubt die Bank schon kräftig an Plänen, wie sie das hinbekommen kann, doch alle fußen auf der Hoffnung, dass es wirtschaftlich wieder bergauf geht.

Bloß keine Banken mehr retten

Und die Bundesregierung sieht genau das offenbar nicht: Sonst würde sie wohl kaum planen, den Bankenrettungsfonds Soffin zu reaktivieren, um weitere Aktien des Konzern aufzukaufen.

Mit diesem Schritt würde wieder einmal der Steuerzahler für eine Bank einspringen. Angeblich, um schlimmeres zu verhindern. Doch wie oft lässt sich dieser Schritt noch reproduzieren? Ist nicht der bisherige Verlauf der Bankenrettungen lehre genug für die Politik gewesen?

Jetzt muss man genau im Blick behalten, wie sich die Commerzbank schlägt und daraus das Fazit für die Zukunft ziehen. Und es muss wirklich jede andere Möglichkeit geprüft werden, denn eine Übernahme durch den Staat darf einfach kein Mittel sein.

Die Steuergelder stecken schon jetzt in Banken, Rettungsfonds und sonstigen Maßnahmen zur Rettung der Welt. Auch wenn das Engagement für Europa wichtig ist und bei einem wirklich Fallout erhebliche Probleme für Deutschland zu erwarten sind: Man kann nicht alles retten.

Und privatwirtschaftliche Banken im Ganzen zu retten kann nicht letzter Schluss sein.  Die Belastungen für dieses Land explodieren jetzt schon und der Steuerzahler zahlt die Zeche. Und zwar auf Generationen, wenn das so weiter geht.

Damit tut die Politik niemandem einen gefallen und stürzt wenn nur weiter in einen Abgrund, der jetzt schon unkontrollierbar tief geworden ist.

5. Dezember 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.