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Commerzbank legt gutes erstes Halbjahr hin

Einen gelungenen Start in die neue Handelswoche hat der Dax an diesem Montag hingelegt – und das trotz reichlich Gegenwind.

Chinesische Konjunkturdaten fielen alarmierend aus: Die Stimmung der dortigen Einkaufsmanager aus dem Industriesektor fiel auf ein Zweijahrestief von 47,8 Punkten. Damit liegt der Index deutlich unterhalb der 50-Zähler-Marke, ab der Wachstum signalisiert wird.

USA durchwachsen, Griechenland stürzt ab

Auch aus den USA kamen am Nachmittag eher ernüchternde Daten nach Frankfurt herübergeschwappt. Die US-Industrie ist im Juli überraschend langsamer gewachsen als noch im Vormonat, während Beobachter mit einer Stagnation gerechnet hatten. Vor allem vor dem Hintergrund der anstehenden Zinsanpassung durch die Federal Reserve stehen die Konjunkturdaten besonders im Fokus der Anleger.


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In Griechenland wurde am Montag erstmals seit der zwangsweisen Schließung vor fünf Wochen wieder an der Börse gehandelt. Der Athener Leitindex rauschte daraufhin zeitweise um mehr als 20 Prozent in die Tiefe – was allerdings zu erwarten war.

Angesichts des Dramas um Griechenland konnte sich die Konjunktur in der Euro-Zone robust behaupten. Der Markit-Index gab um lediglich 0,1 nach auf 52,4 Punkte und hält sich damit klar oberhalb der 50-Punkte-Marke.

Commerzbank punktet mit Zwischenbilanzen

Trotz dieser eher durchwachsenen Großwetterlage legte der Dax um 1,2 Prozent zu auf 11.444 Zähler. Spitzenreiter war Fresenius mit einem Aufschlag von 3,9 Prozent, gefolgt von der Tochter Fresenius Medical Care, die sich von ihrem jüngsten Kurssturz erholte und um 3,1 Prozent zulegen konnte.

Richtig gut lief es auch für die Commerzbank, deren Papiere sich um 2,3 Prozent verteuerten. Sowohl das abgelaufene Quartal als auch die Bilanz für das erste Halbjahr insgesamt können sich sehen lassen.

Im Vorjahresvergleich konnte die Bank ihren Gewinn auf Quartalssicht von 100 auf 280 Millionen Euro steigern. Auf Halbjahressicht wurde der Gewinn ebenfalls mehr als verdoppelt, der Umsatz stieg in den ersten sechs Monaten des Jahres um gut 15 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro.

Die Deutsche Telekom gehörte mit einem Plus von 3 Prozent ebenfalls zu den stärksten Titeln im Dax. Der Bonner Konzern hatte seine Gewinnprognose nach oben korrigiert und wurde dafür mit positiven Analysteneinschätzungen sowie zukaufenden Anlegern belohnt.

Mit ThyssenKrupp, der Deutschen Bank, Adidas und Schlusslicht Infineon rutschten nur vier Einzelwerte am Montag in die Verlustzone. Die Abgaben blieben allerdings mit bis zu 0,5 Prozent moderat.

4. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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