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Conti gibt Gas

Die Reifenproduktion ist für Continental derzeit immer noch das wichtigste Standbein.

Die Sparte trug 2014 rund 28% zum Konzernumsatz bei und warf knapp 48% des operativen Ergebnisses ab.

Doch Continental will sich nicht länger nur noch auf sein einstiges Kernprodukt verlassen; Künftig will der Konzern auch in wachsendem Maße als Autozulieferer punkten.

Doch zunächst einmal wird an der internen Struktur geschraubt; So steht die Fabrik im niedersächsischen Gifhorn auf dem Prüfstand.

Sie stellt Elektromotoren, Bremsen- und Hydraulik-Bauteile her. Mittelfristig sollen wohl über 500 Stellen abgebaut werden.

Der Standort wird international nicht mehr als wettbewerbs- und zukunftsfähig eingestuft. Zuletzt hatte die Fabrik einen großen Kunden verloren.

Investitionen in den Markt von morgen

Investieren möchte Continental dagegen in seinen bisherigen Standort in Hefei, China. Hier sieht man, anders als in Deutschland, die Strukturen für eine langfristige Zusammenarbeit gegeben.

Continental hat bisher rund 250 Mio. € in den Standort investiert. Bis 2019 sollen es über 500 Mio. € sein. So soll beispielsweise die Produktionskapazität für Pkw-Reifen von derzeit 5 auf etwa 14 Mio. gesteigert werden.


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Gleichzeitig wird die Produktion von Fahrradreifen angekurbelt. Aktuell produziert das Werk in China etwa 2 Mio. Stück pro Jahr. Im Jahr 2025 sollen es rund 13 Mio. Stück sein.

Die Zukunft: Vernetzung von Automobil und Internet

Doch abgesehen von den strukturellen Änderungen setzt Continental auch immer mehr auf eine inhaltliche Wende:

So möchte der Reifenspezialist auf Trends aufspringen und von den Entwicklungen am Automobil-Markt profitieren. Insbesondere bei der Vernetzung von Automobil und Internet sieht der Zulieferer seine Chance.

Um diesen neuen Kurs zu forcieren, kündigte Continental vor wenigen Wochen an, die Experten von Elektrobit Automotive (EB) aus dem fränkischen Erlangen zu übernehmen.

Die Investition in das Wachstumsfeld beziffert Continental mit rund 600 Mio. €. Die Software- Spezialisten haben sich v. a. auf die Entwicklung von Systemen spezialisiert, die das Auto in einer vernetzten Verkehrswelt ermöglichen sollen.

Dazu gehören auch Funktionen wie der Autopilot. Mit dem Zukauf holt sich Continental ein großes Maß an Know-how in das Unternehmen:

Hatte Continental bisher rund 11.000 Software-Entwickler, kommen mit EB noch einmal etwa 1.900 neue Kräfte hinzu.

Erfreulicher Jahresauftakt

Die Anleger reagierten erfreut über die Ankündigung. Der Kurs erhielt dadurch einen deutlichen Auftrieb.

Ebenso positiv wirkten sich die jüngsten Quartalszahlen auf den Kurs aus. So konnte Continental den positiven Trend aus den vergangenen Quartalen bestätigen.

Der Umsatz wurde um knapp 14% auf 9,6 Mrd. € gesteigert und das operative Ergebnis kletterte um 8% auf 978 Mio. €. Unter dem Strich legte der Gewinn um 11,5% auf 656,7 Mio. € zu.

Prognose erhöht

Bei der Vorstellung der Zahlen gab sich der Konzern zuversichtlich, was die zukünftige Entwicklung angeht:

Ausgehend von den positiven Zahlen aus den ersten 3 Monaten wurde die Umsatz-Prognose für 2015 um rund 1/2 Mrd. € auf insgesamt 39 Mrd. € angehoben.

Continental rechnet hier mit steigenden Pkw-Absatz-Zahlen in Europa. Das ist für Continental wichtig, da 2014 rund 54% der Umsatz-Erlöse in Europa erwirtschaftet wurden.

Fazit

Wir sind vom neuen Kurs des Autozulieferers überzeugt und sehen im Markt für Fahrerassistenz-Systeme das Potenzial für ein 2-stelliges Wachstum.

Bei den messbaren Kriterien – hohe Umsatzrendite und Cashflow- Marge – erreicht Continental im Branchen-Vergleich Spitzenwerte.

Wir kommen mit unseren Berechnungen auf eine durchschnittliche jährliche Kursrendite von 14%. Dazu kommt noch die Dividendenrendite von 1,8%.

7. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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