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Continental-Aktie: Aktienkurs nach Gewinn-Warnung auf Tauchstation

Irgendwann ist jede Party einmal zu Ende.

Das war auch gestern bei der Continental-Aktie der Fall. Denn der deutsche Autozulieferer schockte die Anleger mit einer Gewinn-Warnung.

So verzeichnete Continental am gestrigen Handelstag in einem ansonsten starken Gesamtmarkt als einzige Aktie im DAX Verluste.

Seit Jahresanfang summieren sich damit die Verluste auf mehr als 25%. Dennoch dürften v. a. Langfrist-Anleger immer noch zufrieden sein.

Auf Sicht der letzten 5 Jahre summieren sich die Gewinne bei den Papieren weiterhin auf über 330%.

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Unerwartete Gewinn-Warnung

Aber erst einmal zu den Details der gestrigen Meldung: Das operative Ergebnis erwartet die Konzern-Führung jetzt um rund 480 Mio. € tiefer als bisher.


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Während die Umsatz-Prognose mit 41 Mrd. € Jahres-Umsatz bestätigt wurde, rechnet der Autozulieferer jetzt nur noch mit einer bereinigten EBIT-Marge von 10,5%.

Bislang ging das Unternehmen noch von über 11% aus.

Gründe gibt es viele

Dabei sind die Gründe für die Enttäuschung vielfältig:

  • Zum einen belasten den Konzern Altlasten; für Kartell-Verfahren und Gewährleistungs-Ansprüche von Kunden musste offenbar mehr Geld zurückbehalten werden als geplant.
  • Zum anderen haben die Firma die Erdbeben in Japan schwer getroffen und dort für einen spürbaren Umsatz-Einbruch gesorgt.
  • Zu guter Letzt fallen die Entwicklungs-Kosten für neue Antriebe höher aus als ursprünglich erwartet.

Diese Belastungen können scheinbar nicht komplett aufgefangen werden.

Serie von Gewinn-Überraschungen abrupt beendet

Mit der Schreckens-Meldung von gestern wird die ansonsten lupenreine jüngste Vergangenheit etwas getrübt.

Denn in diesem Jahr hat der Konzern seine Jahres-Prognose bereits 2x nach oben angehoben.

Auch auf lange Sicht zeigt sich der Konzern beeindruckend wachstumsstark: Seit 2004 kletterten die Erlöse von 12,59 Mrd. € kräftig auf zuletzt 39,23 Mrd. €.

Auch die Gewinn-Marge konnte in den vergangenen Jahren von 2,21% (in 2010) auf 6,95% (in 2015) nach oben gefahren werden.

Kauf von Hornschuch soll neue Absatzmärkte erschließen

Unterdessen arbeitet Continental am Ausbau seines Geschäfts:

Vor wenigen Tagen wurde die Übernahme des Folien- und Kunstleder-Herstellers Hornschuch bekanntgegeben.

Damit möchte sich die Firma unabhängiger von den Auto-Herstellern machen. Insidern zufolge zahlt der Konzern aus Hannover rund 400 Mio. €.

Dabei erwirtschaftete Hornschuch im Geschäftsjahr 2015 mit mehr als 1.800 Mitarbeitern an vier Produktions-Standorten in Deutschland sowie den USA einen Umsatz von 410 Mio. €.

Die Kunden sind primär in der Möbel- und Bauindustrie zu finden. Für das aktuelle Geschäftsjahr erwartet Hornschuch einen operativen Gewinn von rund 50 Mio. €.

Mit dem Zukauf stärkt Continental sein Industrie-Geschäft weiter und plant neue Absatzmärkte insbesondere in Nordamerika erschließen.

19. Oktober 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Richard Mühlhoff. Über den Autor

Richard Mühlhoff analysiert die realen Anlageentscheidungen der weltbesten Investoren, wie etwa Warren Buffett oder David Tepper. Die kollektive Intelligenz dieser ausgemachten Top-Investoren ist das Erfolgsgeheimnis des Börsendiensts „Investment-Elite“.

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