Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Crash-Risiko gestiegen: Sichern Sie Ihr Depot ab

Der DAX 30 hat im Frühjahr 2015 sein Allzeithoch mit 12.390 Punkten verbucht. Danach ist er bis Februar 2016 auf das bislang gültige Zwischentief von 8.699 Punkten gefallen.

Das sind knappe 30% Kursverlust. Wenn es dabei bleibt, werde ich im Rückblick davon wohl vom Minicrash schreiben. So nenne ich auch die Korrektur aus dem Jahr 2011.

Dow Jones: Das sieht noch gut aus

Da der DAX 30 den übergeordneten Trends des Dow Jones immer folgt, lohnt ein Blick auf eben diesen Dow Jones. Und da, das kann ich Ihnen gleich vorweg schreiben, sieht es noch ganz gut aus. Entsprechend sind auch die Aussichten für den DAX 30 noch ganz gut.

DAX 30 und Dow Jones: Vergleichbare Korrekturen gibt es immer wieder

Sie erleben derzeit eine nicht alltägliche Volatilität der Aktien-Indizes. Die letzten Wochen waren sicher nicht alltäglich, aber auch kein einmaliges Ereignis in Jahrzehnten. Das, was Sie derzeit sehen, gab es schon oft.

Die Korrektur im Dow Jones war im Jahr 2011 sogar höher als die derzeitige. Das sehen Sie im folgenden Chart des Dow Jones.

Dow Jones: Aktuell kleinere Korrektur als im Jahr 2011

Dow-Jones-Index_2016_02_17

„Chart wurde erstellt mit tradesignal“

Die grünen Markierungen kennzeichnen jeweils den Kursbereich vom Hoch zum Tief der beiden größeren Korrekturen der letzten Jahre. Wenige Zahlen erläutern Ihnen den Kursverlauf der Jahre 2011 und 2015.

Jahr: 2011

Zwischenhoch: 12.876 Punkte


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Tief nach Korrektur: 10.404 Punkte

Verlust in Punkten: 2.472

Verlust in Prozent: 19,2

Jahr: 2015

Zwischenhoch: 18.351

Tief nach Korrektur: 15.370

Verlust in Punkten: 2.981 Punkte

Verlust in Prozent: 16,2

Die aktuelle Korrektur liegt mit 16,2% unter der des Jahres 2011, die 19,2% betrug.

Zum Vergleich: Im Crash von Ende des Jahres 2007 bis Anfang des Jahres 2009 verlor der Dow Jones von über 14.000 Punkte auf unter 7.000 Punkte (nicht im Chart zu sehen). Gemessen an diesem Crash sind die beiden grün markierten Korrekturen aus dem Chart kaum der Rede wert.

Zum Gesamtbild gehört aber auch die Entwicklung nach den Korrekturen. Nach dem Tief im Jahr 2009 hat der Dow Jones mehr als 150% zugelegt und nach Ende der Korrektur des Jahres 2011 gab es ein Zugewinn von rund +80%

Crash-Risiko: Sichern Sie Ihr Depot ab

Eingangs des Kommentars haben Sie vielleicht das Wörtchen „noch“ entdeckt, als ich geschrieben habe: „Dow Jones: Das sieht noch gut aus“.

Im Vergleich zum Jahr 2011 bewerte ich kritisch, dass die Korrektur zeitlich ausgedehnter ist. Wenn der Dow Jones bald wieder nach oben dreht, spielt das keine Rolle.

Nicht mehr gut sieht es jedoch aus, wenn der Dow Jones nachhaltig unter sein Tief des Vorjahres, also in den im Chart lila markierten Bereich, fällt. Dann droht ein Crash. Ich erwarte ihn nicht. Ich bewerte aber das Risiko, dass es zum Crash kommt, höher als in den Vorjahren.

Deshalb ist die Strategie der Absicherung jetzt besonders wichtig. Ich wiederhole es an dieser Stelle so oft, weil es so dringend ist:

Sie „müssen“ immer gleichzeitig Call-Optionen und Put-Optionen im Depot halten

Nur dann sind Sie gegen jede Überraschung abgesichert und können abwarten, ob sich die Märkte nun beruhigen oder weiter abwärts rauschen. Im Optionen-Profi arbeite ich genau danach dieser Strategie. Das Crash-Jahr 2008 haben wir deshalb mit einem hohen Gewinn abgeschlossen.

Für das Jahr 2016 sehe ich somit auch optimistisch nach vorne, obwohl ich nicht weiß, ob der DAX 30 und Dow Jones Ende dieses Jahres 25% höher oder tiefer als heute notieren.

Zum guten Schluss: Am 17.02.1801, also heute vor 215 Jahren, wurde Thomas Jefferson dritter Präsident der USA. Er sagte:

„Banken sind gefährlicher als stehende Armeen.“

Ich mag ihm nicht widersprechen!

© Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

17. Februar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.

Regelmäßig Informationen über Marktanalysen erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Informationen von Rainer Heißmann. Über 344.000 Leser können nicht irren.
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben!

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt