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Cyberkriminalität: 50 Mio. Euro aus Firmenkasse verschwunden

Die wichtigste Erkenntnis des heutigen Börsentages: Die Börse will sich noch einmal kräftig austoben. Trotz guter Konjunktur- und Unternehmenszahlen markierte der DAX heute kurzzeitig ein neues 52-Wochen-Tief.

Soll heißen: Der DAX rutschte heute vorübergehend unter die Marke von 9.325 Punkten, die das Tief im September 2015 markierte. Da zeitgleich die Unternehmensgewinne steigen und die Aktienkurse fallen, wird die Unterbewertung von Tag zu Tag größer.

Die Erfahrung zeigt: Je größer die Übertreibung nach oben oder unten, desto größer die anschließende Gegenbewegung. Das ist ein Grund, warum ich noch in diesem Jahr den Sprung über die 12.000-Punkte-Marke erwarte.

Über 90% der Kursverlierer wurden heute grundlos abgestraft, aber es gab auch Unternehmen, die schlechte Nachrichten veröffentlichen mussten. Auf einen ganz besonderen Fall aus Österreich möchte ich jetzt hier im „Schlussgong“ eingehen.


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FACC wurde Opfer einer Cyberattacke

Für eine der zuletzt wenigen unternehmensseitigen Negativmeldungen sorgte in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch das Unternehmen FACC, ein österreichischer Hersteller von Flugzeugteilen und -Komponenten

Das Unternehmen meldete, dass es Opfer von betrügerischen Handlungen unter Ausnutzung von Kommunikations- und Informationstechnologien wurde. Kurz gesagt: FACC wurde Opfer einer sogenannten Cyberattacke.

Die genaue Höhe des Schadens stehe derzeit noch nicht fest, könne sich aber nach Angaben des Unternehmens insgesamt auf bis zu 50 Mio. Euro belaufen. Vereinfacht gesagt: Computerspezialisten sind in das interne FACC-System eingedrungen und haben rund 50 Mio. Euro aus der Kasse gestohlen. Früher hätten diese Verbrecher den Tresor in der Firmenzentrale aufgebrochen. Heute geht das auch aus 1.000 km Entfernung.

Weiterhin teilte das Unternehmen mit, dass der Vorstand umgehend Anzeige bei der Kriminalpolizei erstattet hat und dass eine forensische Untersuchung der Vorfälle beauftragt wurde. Derartige Vorfälle sind in der jüngeren Vergangenheit leider häufiger publik geworden. Daher wird der Schutz vor Cyberattacken immer wichtiger.

Das Thema IT-Sicherheit wird immer wichtiger

Das Thema IT-Sicherheit ist in der jüngeren Vergangenheit eines der Themen, die die Medienlandschaft immer wieder beherrschen.

So wurde beispielsweise erst vor einigen Monaten gemeldet, dass der deutsche Geheimdienst BND (Bundesnachrichtendienst), der NSA (dem US-amerikanischen Pendant des BND) dabei geholfen haben soll, deutsche Unternehmen auszuspionieren.

Oder denken Sie an die Affäre um Edward Snowden, der mit seinen Enthüllungen im Jahr 2013 für einen riesigen Skandal und die sogenannte NSA-Affäre gesorgt hatte. Auch unsere Bundeskanzlerin, Angela Merkel, wurde Opfer der Spionageaktivitäten.

So wurde beispielsweise ihr Handy ausgespäht. Daher verwendet die Kanzlerin mittlerweile auch ein ganz spezielles Handy. Es handelt sich dabei um ein sogenanntes Krypto-Handy, also ein abhörsicheres Mobiltelefon. An der Entwicklung dieses Handys hat maßgeblich das Düsseldorfer Unternehmen Secusmart mitgearbeitet, das zum kanadischen Technologiekonzern Blackberry gehört.

Sie sehen also: Es handelt sich bei dem Thema IT-Sicherheit schon jetzt um ein sehr bedeutsames Thema. Die Rolle der IT-Sicherheit wird künftig noch viel wichtiger werden. Denn: Immer mehr Privatpersonen und vor allem auch Unternehmen und Regierungen wollen sich schützen. In diesem Zusammenhang entsteht ein Multimilliarden-Markt.

20. Januar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

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