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Da weiß man was man hat

Marken des alltäglichen Gebrauchs üben oftmals eine große Anziehungskraft auf Kunden aus. Schwarzkopf bei Kosmetik, Patex und Pritt bei Klebstoffen oder auch Pril bei Spülmitteln sind eigentlich jedem ein Begriff.

Dass diese Marken über Jahrzehnte gewachsen sind und viele Kunden überzeugen, zeigt nicht zuletzt der alte Slogan „Persil – da weiß man was man hat.“ Das Unternehmen hinter all diesen starken Marken ist Henkel. Henkel AG & Co. KGaA ist ein weltweit führender Konsumgüterhersteller.

Auf dem traditionellen Gebiet der Waschmittel (Persil, Pril) ist Henkel in Europa genauso die Nr. 3 wie mit seiner Kosmetika-Sparte (Fa, Schwarzkopf). Bei Konsumentenklebstoffen (Patex, Pritt) ist der Konzern weltweit die Nr. 1.

Im industriellen Bereich der Sparte Adhesive Technologies führt Henkel mit Konstruktionsklebstoffen und Oberflächenreinigungstechnik ebenso den Weltmarkt an.


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Erfolg in Schwellenländern

Henkel litt in den ersten 9 Monaten unter den Währungsschwankungen und musste deshalb einen Umsatzrückgang von 1,6% hinnehmen. Bereinigt um Sondereffekte konnte allerdings ein Plus von 2,3% verbucht werden.

Der Geschäftsbereich Laundry & Home Care hat mit 3,5% den größten Zuwachs erzielt. Die anderen Bereiche lagen knapp dahinter.

Beim Gewinn erzielte Henkel ein solides Plus von 4,8% auf rund 1,4 Mrd €. Henkel hat den Ausblick für das Gesamtjahr angehoben. Das organische Umsatzwachstum soll zwischen 3 und 5% liegen. Dabei spielen Russland und China eine wichtige Rolle.

Henkel hat seine Marken erfolgreich in den aufstrebenden Märkten etabliert und verdient dort kräftig. In der derzeitig angespannten Situation sind die guten Aussichten eine kleine Sensation. Auch in Deutschland und den USA geht es wieder aufwärts. Die expansive Geldpolitik der Zentralbanken beflügelt das Konsumklima.

Umsatzentwicklung beobachten

Privatkunden greifen vermehrt zu Markenprodukten. Das operative Geschäft läuft hoch dynamisch, Henkel könnte aber auch durch Unternehmenszukäufe zusätzlich an Wert gewinnen. Für Übernahmen können knapp 3,5 Mrd € locker gemacht werden.

Zuletzt hat Henkel mit The Bergquist Company schon einen Spezialisten für wärmeableitende Lösungen hinzu gewonnen. Bergquist ist mit seinen patentierten Produkten Marktführer und beliefert in erster Linie die Elektroindustrie.

Damit hat Henkel seine Positionen bei den Adhesiven Technologies weiter ausgebaut. Der Kaufpreis wurde nicht bekannt gegeben. Wir erwarten eine durchschnittliche Kursentwicklung.

Insbesondere die Expansion in Schwellenländer und die gelungenen Zukäufe gefallen uns. Der rückläufige Umsatz ist ein Wermutstropfen, den Anleger angesichts der Dividendenrendite von 1,5 Prozent kurzfristig hinnehmen können.

29. Dezember 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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