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Dänische Unternehmen glänzen weltweit

In der vergangenen Woche hatte ich Ihnen an dieser Stelle schon kurz von meinem Dänemark Besuch berichtet. In Kopenhagen und Umgebung hatte ich einige Tage die entspannte dänische Lebensart genossen.

Doch das Land bietet mehr als nur Lebensart. Dänemark bietet auch einige interessante Anlagechancen und vor allem auch global agierende Konzerne. Daher lohnt sich auch der Blick auf die Börse.

Und der OMX Copenhagen 20, der dänische Leitindex, hat in diesem Jahr schon eine Achterbahnfahrt hinter sich: Zu Jahresbeginn ging es in wenigen Wochen rasant um 12% nach oben.

Dann folgte zum Ende des ersten Halbjahrs wieder Absturz auf das Ausgangsniveau. Doch seit Anfang Juli legt die Börse wieder deutlich zu und steht aktuell mit knapp 570 Punkten nach dem Jahreshoch.

Gleichzeitig wächst die Wirtschaft aber nur moderat in Dänemark: Für das laufende Jahr erwarten die Experten von Nordea Markets nur einen Zuwachs von 0,3% bei der Wirtschaftsleistung.


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Allerdings sehen die Prognosen für 2014 deutlich besser aus mit einem möglichen Wirtschaftswachstum von dann 1,4%. Und bei diesem Wachstum bringt Dänemark eben einen klaren Vorteil mit im Vergleich zu vielen anderen europäischen Staaten: Die niedrige Verschuldung.

Dänemarks niedrige Schuldenquote bietet Raum für Investitionen

Dänemarks Schuldenquote liegt nur bei 44,5% in diesem Jahr – und das mit sinkender Tendenz. Noch 2011 hatte der Vergleichswert bei 46,6% gelegen. Wir bringen es hier auf einen deutlich höheren Wert von über 80% und das mit steigender Tendenz.

Die Attraktivität des Landes für Investoren liegt sicherlich auch in der Währung: Immer mehr Investoren suchen Sicherheit in Währungen außerhalb des Euros.

Daher nehmen auch Investitionen in Schweden oder Norwegen zu. Selbst Dänemark profitiert davon – obwohl die Währung an den Euro gekoppelt ist.

Hinzu kommen eben starke Unternehmen aus Dänemark, die vor allem vom Export leben. So sind im OMX Copenhagen 20 Index auch in Deutschland bekannte Namen wie die Brauerei Carlsberg.

Nicht so bekannt, aber dafür global vertretenen ist die Reederei Maersk. Das Unternehmen macht immer wieder mit neuen Riesenschiffen von sich reden.

Zuletzt hatte Maersk das erste neue Containerschiffe der sogenannten Triple E-Baureihe in Dienst gestellt. Auf diesen Schiffen können bis zu 18.300 Seecontainer transportiert werden. Diese Schiffe sind fast 400 Meter lang und 58 Meter breit.

Ein weiterer Schritt zu mehr Effizienz in der globalen Schifffahrt und auch hier ist Maersk ein Vorreiter, was die Marktstellung als weltgrößte Containerreederei auch in den kommenden Jahren stützen sollte.

Sollte also die Konjunktur in der Euro-Zone wieder anziehen, ist Dänemark auf jeden Fall gut positioniert, um überdurchschnittlich von dem Trend zu profitieren.

Investoren können hier einfach mit einem Indextracker auf den OMX Copenhagen 20 Index (WKN: ABN944) mit dabei sein. Auch die bekannten dänischen Aktien sind an deutschen Börsenplätzen gelistet.

27. August 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.