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Daimler-Aktie bietet nach Korrektur attraktive Einstiegschance

Heute belastet der schrumpfende Autoabsatz in China den deutschen Leitindex DAX-30. Die Chinesen kauften im vergangenen Juli so wenige Autos wie seit Februar 2014 nicht mehr. Nach Angaben des chinesischen Autoverbands CPCA sank der Absatz im Vergleich zu Juli 2014 um 2,5 Prozent auf 1,3 Millionen Fahrzeuge.

Da China für deutsche Autohersteller seit Jahren der wichtigste Wachstumsmarkt ist, reagierten die Auto-Aktien im DAX-30 entsprechend. Gant unten im Dax rangiert die Daimler-Aktie mit einem Minus von über 4,5 Prozent. Auch BMW, Volkswagen und Continental gaben bis zum Mittag deutlich nach.

Hier zeigt sich wieder einmal, dass die Börse gerne zu Übertreibungen neigt. Immerhin liegen die Autoverkäufe in China im bisherigen Jahresverlauf dank hoher Zuwächse in den ersten Monaten noch mit fast sieben Prozent im Plus.


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Auto-Aktien notieren deutlich unter Jahreshoch

Dennoch gab der Sektorindex der europäischen Autowerte heute um mehr als drei Prozent nach – so stark wie kein anderer Branchenindex. Sorgen über das für die deutschen Autobauer wichtige China-Geschäft belasten die Kurse dabei schon länger.

So hat die VW-Aktie seit ihrem Allzeit-Hoch von Mitte März 2015 rund 38 Prozent an Wert verloren. Auch die BMW-Aktie rauschte vom Höchststand im März rasant um gut 27 Prozent nach unten. Zum Vergleich: Der DAX-30 gab im selben Zeitraum lediglich um sechs Prozent nach.

Ebenso wie der Wettbewerb erwischte es die Daimler-Aktie stärker als den gesamten Börsenmarkt. Sie verlor seit dem Mehrjahreshoch im März über 15 Prozent an Wert. Zu Beginn des Jahres hatten der fallende Eurokurs und die damit steigende Hoffnung auf stärkeren Geschäftsausbau außerhalb der Eurozone noch für starken Rückenwind für die Aktien der drei großen deutschen Autobauer gesorgt.

Daimler steht besser dar

Doch nun sind diese Gewinne zumindest bei den Aktien von Volkswagen und BMW weitestgehend verloren. Einzig die Daimler-Aktionäre müssen sich nicht ganz so grämen: Immerhin stehen ihre Papiere noch gut 15 Prozent höher als zu Jahresbeginn.

Was für Daimler spricht: Die Schwaben konnten bereits im Juli die Millionengrenze an verkauften Fahrzeugen überschreiten. Noch nie zuvor konnte der Konzern in den ersten sieben Monaten eines Jahres so viele Fahrzeuge an Kunden ausliefern wie 2015.

2014 verkaufte Daimler insgesamt 1,74 Mio. Autos. Nun waren es bereits Ende Juli 1,12 Mio. – ein Plus von 15,7 Prozent. Daimler ist also auf dem besten Weg zu einem neuen Absatzrekord.

Was noch für die Daimler-Aktie spricht: Das Unternehmen ist in China sehr gut unterwegs. Im Juli legten die Verkäufe der Kernmarke Mercedes-Benz um 41,5 Prozent auf 29.540 Fahrzeuge zu – Daimler bewegt sich hier also absolut gegen den oben skizzierten Gesamttrend im chinesischen Automarkt. Vor diesem Hintergrund ist der heutige Kursrückgang nicht nachvollziehbar – eine Gegenbewegung nach oben sollte der Aktie rasch gelingen.

11. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Philipp Ley
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

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