Dank Aktienrückkauf: Bei Merck & Co. steigt der Gewinn je Aktie deutlich an

Die Aktie von Merck & Co. bewegt sich seit einem halben Jahr in einem engen Korridor zwischen 57 und 61 Dollar.

Jetzt stehen die Zeichen gut, dass sie nach oben hin ausbricht. In dieser Woche präsentierte der Pharma-Konzern, die Nummer 2 im US-Gesundheitsmarkt, gute Zahlen zum zweiten Quartal 2015.

Merck & Co. präsentiert gute Quartalszahlen

Zwar erfüllte Merck & Co. mit einem Umsatz von 9,78 Mrd. Dollar nicht ganz die Analysten-Erwartungen von 9,81 Mrd. Dollar.

Doch mit dem Gewinn je Aktie übertraf das Unternehmen deutlich die Prognosen der Experten. Während die Analysten lediglich mit einem Gewinn in Höhe von 0,81 Dollar je Aktie gerechnet hatten, legte er nun auf 0,86 Dollar zu.

Der Grund: Die Experten hatten augenscheinlich die Impulse eines Aktienrückkauf-Programms unterschätzt. Schließlich sank der Unternehmensgewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ganz leicht um 50 Mio. Dollar auf 2,44 Mrd. Dollar.

Da aber Merck & Co. laufend eigene Aktien zurückkauft und vernichtet, verteilt sich dieser stagnierende Unternehmensgewinn auf weniger Aktien.

Aktienrückkäufe bei Merck & Co. äußerst erfolgreich

Ein Umstand, von dem die Aktionäre in hohem Maße profitieren. Jede Aktie gewinnt automatisch an Wert, denn auch die Dividendensumme muss auf weniger Aktien aufgeteilt werden.

Und bei Merck & Co. wird diese Entwicklung weiter anhalten: Das gesamte Rückkauf-Volumen beläuft sich bei dem Unternehmen auf insgesamt 11,7 Mrd. Dollar – der Gewinn pro Aktie wird also weiterhin stärker zulegen als der Unternehmensgewinn.


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Entsprechend hob der Konzern die erst im April erhöhte Jahresprognose noch einmal an. Merck peilt für 2015 nun einen Gewinn je Aktie zwischen 3,45 und 3,55 Dollar an – bisher hatte der Konzern zwischen 3,35 und 3,48 Dollar prognostiziert.

Merck & Co.-Aktie: Starke Zahlen und positive Erwartungen

Angesichts dieser Zahlen erwarte ich einen weiter zulegenden Aktienkurs.

Denn in der Regel münden die Vorteile eines Aktienrückkauf-Programms – automatisch steigender Anteil an Unternehmensgewinn und Dividendensumme sowie ein sinkendes Kurs-Gewinn-Verhältnis – in eine größere Nachfrage und einen entsprechend steigenden Aktienkurs.

Das belegt schließlich auch der Blick auf den S&P 500 Buyback Index. Der Index, der die 100 US-Unternehmen mit den größten Rückkauf-Programmen umfasst, lief in den vergangenen drei Jahren deutlich besser als der Vergleichsindex S&P 500.

Während sich der Buyback-Index mit einem Plus von 89 Prozent fast verdoppelte, erzielte der US-amerikanische Leitindex S&P 500 gerade einmal ein Plus von 62 Prozent.

1. August 2015

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Philipp Ley
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

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