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Darum laufen Immobilien-Aktien so gut

Gestern habe ich Ihnen hier im „Schlussgong“ geschrieben, dass der Aktienmarkt zu schnell nach oben gelaufen ist, heute sehen wir Teil 1 der fälligen (und gesunden) Korrektur. Der deutsche Leitindex DAX hat rund 1,5% verloren und ist knapp unter die Marke von 12.000 Punkten gefallen.

Zu den Stützen der Börsen-Rally 2014/2015 gehören im MDax und SDax die Immobilien-Aktien. Immobilien-Aktien – insbesondere aus Deutschland und unserem Nachbarland Österreich – schnitten zuletzt überdurchschnittlich gut ab (mehr dazu später).

Unter anderem lag dies an den steigenden Mieten in Deutschland und an einigen Übernahmen in der Branche. So schluckte beispielsweise die Deutsche Annington den Konkurrenten Gagfah. Zudem will die deutsche Immobiliengesellschaft Deutsche Wohnen den Österreichischen Konkurrenten Conwert übernehmen.

Es gibt aber auch einen Grund für die positive Entwicklung der Immobilien-Aktien, den viele bislang nicht so wahrgenommen haben.

Immobiliengesellschaften profitieren von EZB-Milliarden

Die Europäische Zentralbank (EZB) begann vergangenen Montag mit dem Kauf von Euro-Staatsanleihen. Dies erfolgt im Zuge ihres auf 19 Monate angesetzten Plans, der Wirtschaft der Region 1,14 Billionen Euro zuzuführen, um die Konjunktur anzukurbeln.


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Doch warum berichte ich Ihnen ausgerechnet an dieser Stelle von dem Anleihenkaufprogramm der EZB?

Ganz einfach: Den Immobiliengesellschaften liefert der EZB-Präsident Mario Draghi damit gleich einen doppelten Gewinn-Hebel: So wird die Fremdfinanzierung für die kapitalintensive Branche günstig wie nie.

Den größten Nutzen ziehen daraus logischerweise Unternehmen mit relativ hoher Verschuldung. Und dazu gehören Immobiliengesellschaften.

Zum anderen führt die Nullzinspolitik der EZB zu einem Run der Investoren auf Anlagen, die weiterhin gute und sichere Renditen in Aussicht stellen. Und als solche gelten Immobilien-Investments mit planbaren Mieteinnahmen.

Die massive Geldschöpfung der EZB in Kombination mit teilweise wieder aufflammender Euro-Angst (Flucht in Sachwerte) und Anlagenotstand (Null-Zins-Phase) treiben also Milliarden von Anlegergeldern in das sogenannte Betongold.

Immobilien-Aktien ließen den DAX 2014 deutlich hinter sich

Während der deutsche Leitindex DAX im vergangenen Jahr 2014 nur knapp 3% gewann, verzeichnete das Barometer der Immobilienaktien (Prime Real Estate) ein Plus von mehr als 30%!

Und in diesem Jahr geht die Hausse bislang weiter. Denn: Wie Sie gerade erfahren haben, bleiben insbesondere Immobilien-Aktien im derzeitigen Niedrigzinsumfeld besonders attraktiv.

Neben steigenden Kursen sprechen aber auch die überdurchschnittlich hohen Dividenden-Renditen für Immobilien-Aktien: Trotz der gestiegenen Kurse lassen sich mit den Gewinnausschüttungen derzeit noch jährliche Erträge von mehr als 3,6% des Investitionsbetrags erzielen, berichtet Patrick Nass, Fondsmanager der Stuttgarter Privatbank Ellwanger & Geiger, die mehrere Fonds mit Immobilienaktien aufgelegt hat.

Fazit: Die Immobilien-Party ist noch nicht vorbei

Solange die EZB ihrem bisherigen Kurs treu bleibt und die Zinsen niedrig hält, dürften die Börsennotierungen von Immobiliengesellschaften weiter anziehen oder zumindest das hohe Niveau verteidigen.

Zumal jetzt auch noch das bis Ende September 2016 laufende Anleihenkaufprogramm der EZB den Immobiliengesellschaften in die Karten spielt.

Weiterhin positiv auf den Markt auswirken wird sich die noch nicht abgeschlossene Konsolidierung. Soll heißen: Es wird mit großer Wahrscheinlichkeit weitere Übernahmen im Immobilienbereich geben. Auch davon geht eine positive Wirkung aus.

Daher bekräftige ich meine Empfehlung von gestern: Sollte jetzt die überfällige Korrekturphase am Aktienmarkt beginnen, können Sie schon bald auf der Käuferseite zuschlagen und Lücken im Depot füllen.

17. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

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