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Darum werden die Superreichen immer reicher

Der Chef von United Internet, Susanne Klatten (BMW) und auch die Familie Reimann (Reckitt Benckiser) sind Dividendenkönige unter den Unternehmensclans. Die Aktien ihrer Beteiligungen legten ordentlich zu.

Kursgewinne plus Dividenden sind das offene Geheimnis langfristigen Vermögensaufbau. Susanne Klatten beispielsweise vermehrte zuletzt ihr Vermögen auf rund 15 Mrd. €. Sie belegt damit Rang sechs in einer Liste der reichsten Deutschen.

Dividende: Nein danke?

Was den Dividendenkönigen schon lange zu Reichtum verhilft, ist nicht allen Anlegern klar. Zu Zeiten des Technologie- und Internet-Hypes galten Unternehmen, die hohe Dividenden ausschütteten, sogar als innovations- und wachstumsschwach.

Gewinne sollten nicht an die Aktionäre verteilt, sondern lieber in das künftige Wachstum investiert werden. Dividenden wurden verächtlich zur Seite geschoben, schließlich gab es hohe Kursgewinne zu feiern. Bis zum Platzen der dot.com Blase. Und dann?


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Jetzt doch

Doch wegen der weltweiten Niedrigzinsen auf Anleihen und Tagesgeld erleben Dividendentitel seit geraumer Zeit ein regelrechtes Comeback. Versicherungen, Pensionskassen und Privatanleger: Alle leiden unter der mickrigen Rendite.

Da kommen die Aktien solider Konzerne, die mit 6% oder gar 9% jährlich rentieren, doch gerade recht. Dividenden sind die neuen Anleihen.

Nicht alles was glänzt ist Gold

Leider gab es in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe von Enttäuschungen. Gerade Unternehmen aus Branchen wie Versorger oder Telekom, die zuvor jahrelang solide Dividendenzahler gewesen waren, strichen ihre Ausschüttungen massiv zusammen. E.ON kürzte von in der Spitze 1,50 € je Aktie auf zuletzt nur noch 60 Cent.

Die Deutsche Telekom kürzte um 50% von 50 Cent. Das Problem: Eine optisch hohe Dividendenrendite kann an dem gewöhnlichen Umstand liegen, dass der Kurs der Aktie massiv gefallen ist. Das ist häufig kein gutes Zeichen. In der Folge werden Gewinnprognosen kassiert, Umsatzziele nicht erreicht und die Dividenden gekürzt.

Das A und O: Stabilität

Wichtiger als eine hohe Rendite ist daher die Dividendenstabilität: Von einem Unternehmen, das Jahr für Jahr gleich viel oder gar steigende Dividenden zahlt, profitieren Aktionäre in jedem Fall: Entweder steigt die Rendite der Aktie oder der Kurs.

Es dürfte kaum überraschen, dass diese Unternehmen oft in konservativen Branchen wie Nahrung und Genuss oder Öl zu finden sind. Die meisten der Dauer-Zahler sind dabei in den USA zu finden.

Der Werkzeughersteller Stanley Black & Decker schüttet seit dem Jahr 1877 ununterbrochen Dividenden aus. Der Konsumgüterhersteller Procter & Gamble seit 1890 und der Kosmetikkonzern Colgate auch schon seit 1895.

Warum in die Ferne schweifen

Im Dax gehören Siemens, BMW, Bayer, VW, Beiersdorf, BASF, Münchener Rück und die Allianz zu den soliden Zahlern. 3,5% bis 5,5% sind auch mit stabil wirtschaftenden Unternehmen drin, die nicht – wie jüngst die Telekom – für die Dividenden mehr ausschütten, als sie verdient haben.

Lieber solide 3,3% als unsichere 6,6%. Ein Anleger, der etwa die BASF-Aktie vor 10 Jahren gekauft und einfach liegen gelassen hätte, läge heute rund 200% im Plus, dazu kommen noch die üppigen Dividenden. Die damalige Dividendenrendite von 3,8% läge heute bei 14%.

29. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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