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Das 74%-Rendite-Wunder im Dax – die Neuempfehlung

Neue Analyse für den deutschen Leitindex Dax aus einem Magazin: Wer Ende 1999 in den Dax investiert hatte, liegt heute kräftig im Minus.

Aber: Wer seit damals gleichgewichtet auf die Aktien des Indizes gesetzt gehabt hätte, würde heute damit weit im Plus liegen: 74% statt der ansonsten zu vermeldenden -52% Minus.

Das heißt nach dieser Untersuchung: Die Gleichgewichtung ist besser. Wir halten dem für Ihre Rendite eines gegenüber: Die amerikanischen Indizes zeigen, dass diese Betrachtungsweise nicht richtig ist.

Trotzdem lässt sich eine wichtige Erkenntnis auch für Ihre Geldanlage daraus gewinnen:

Dow Jones und S&P 500 im Vergleich

Der S&P 500 als wichtiger US-Index wäre nach dieser Untersuchung ebenfalls besser gelaufen, wenn Investoren die Aktien gleichgewichtet verteilt hätten. Auch diese Betrachtung ist falsch.

Hiernach hätte der normale S&P 500 1,4% von 8.1.1999 bis 26.8.2011 geschafft. Der gleichgewichtete S&P 500 hingegen brachte stolze 6,0%.


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Aber: Wenn Sie den Dow Jones dagegen halten, sehen Sie, dass die Entwicklung identisch zum S&P 500 war – jedenfalls in der Dimension.

Das aber bedeutet:

  • Der gleichgewichtete Dow Jones und der nicht gleichgewichtete S&P 500 laufen in der Praxis in etwa in der gleichen Relation.
  • Der Dow Jones war zwar überlegen, die Muster des Kursverlaufes sind aber fast vollkommen identisch – und das ist entscheidend. Das zeigt:
  • Die Unterschiede sind nur auf einzelne Titel zurückzuführen, die den S&P 500 nach unten gerissen haben. Wenn dies aber so ist, dann ist die Gleichgewichtung keine Rettung – einzelne Titel können in anderen Zeiten ebenso gut den Index nach oben ziehen.
  • Nicht gleichgewichtete Indizes sind allenfalls etwas schwankungsanfälliger, laden dafür aber auch zu einer anderen Spekulation ein:

Dementsprechend sind nicht-gleichgewichtete Indizes für Discount-Zertifikate ergiebiger, die mit steigender Volatilität wertvoller werden.

Auch Optionsscheine auf nicht-gleichgewichtete Indizes können relativ mehr Ertrag bringen als Hebelpapiere auf gleich-gewichtete Indizes.

Alternative: Einzeltitel

Eine Alternative zu Indexzertifikaten wäre demnach, Einzeltitel selbst für das Depot zu kaufen. Diese wären dann gleichgewichtet, wenn Sie jeweils denselben Betrag in die Aktien investieren.

Der Nachteil: Um den Effekt der Gleichgewichtung aufrechtzuerhalten, müssen Sie – auch dies zeigt die Studie allerdings als erfolgreich an – Ihr Depot immer wieder neu umschichten.

Das sogenannte „Re-Balancing“ zum Ende des Geschäftsjahres stellt die jeweilige Gleichgewichtung wieder her. Dies ist erforderlich, weil die Kurse der einzelnen Positionen unterschiedlich verlaufen.

Re-Balancing kostet allerdings vergleichsweise viel Geld. Denn: Sie müssten jede Position neu justieren – entweder durch Kauf oder Verkauf. Das heißt: Es werden 30-mal Handelsgebühren fällig.

GeVestor meint:

Die „Neuempfehlung“ für gleichgewichtete Depots lohnt sich nur dann, wenn Sie hohe 5-stellige Summen in einem Dax-Investment versammelt haben. Ansonsten werden schon die Handelskosten zu hoch.

Zum zweiten ist der Effekt der Gleichgewichtung – siehe den Vergleich zwischen Dow Jones und S&P 500 – noch nicht endgültig nachgewiesen.

Die Neuempfehlung: Gegenüber gleichgewichteten Indizes sind die Schwankungen nicht-gleichgewichteter Aktienkörbe höher.

Daher lohnen sich mit Blick auf die Rendite auf Indizes wie den Dax die Derivate wie Discounter oder Optionsscheine besonders.

3. April 2012

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Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.

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