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Das Aktien Profil: Der Jahresrückblick 2011 und Ausblick auf 2012

Ein turbulentes Börsenjahr 2011 geht zu Ende. Für Anleger war besonders die zweite Jahreshälfte kompliziert und teilweise frustrierend.

Nach einem vergleichsweise ruhigen Start brachte zunächst die Erdbeben- und Tsunamikatastrophe von Japan die Märkte ins Wanken.

Die Produktionsausfälle bei vielen japanischen Unternehmen und die hohen Schadensforderungen an die Rückversicherer belasteten auch die Konzerne in Deutschland.

Die überraschende Abkehr von der Atomkraft warf zudem die mittelfristigen Planungen der deutschen Energieriesen wie RWE und E.ON über den Haufen.

Sommer 2011: Euro-Krise im Fokus

Im Sommer 2011 gerieten die Staatsschuldenkrisen in Europa und den USA vermehrt in den Fokus der Öffentlichkeit und der Anleger. Die Kurse fast aller großer Indizes stürzten binnen weniger Tage in den Keller.


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In der Folge bestimmten – im Grunde bis heute – die Euro-Krise, die damit zusammenhängenden politischen Entscheidungen und die wachsende Rezessionsangst die Kurse an den Börsen. Auch die Meinungen der amerikanischen Rating-Agenturen sorgten teilweise für Hektik und Chaos.

Nicht selten belegen jedoch die fundamentalen Kennzahlen der DAX-Titel, dass der Absturz vieler Papiere übertrieben war. Viele Aktien sind derzeit eindeutig unterbewertet und warten auf bessere Zeiten.

Szenario für das Börsenjahr 2012

Für das kommende Börsenjahr 2012 ist zum Beispiel folgendes Szenario denkbar: Zunächst mal ist nicht damit zu rechnen, dass sich die Märkte innerhalb der ersten Monate beruhigen werden.

Die Staatsschuldenkrise und konjunkturelle Entwicklung – und nicht zuletzt die Politik – dürften weiterhin die Richtung der Aktienkurse bestimmen.

Bis zum Frühjahr 2012 ist es wahrscheinlich, dass die Volatilität nicht abnimmt. Doch spätestens mit den ersten konjunkturellen Fakten und Aussichten im März oder April des Jahres besteht Grund zur Hoffnung, dass wieder etwas Ruhe einkehrt.

Die Diskrepanz zwischen der Realwirtschaft und den teilweise sehr guten Aussichten der Unternehmen einerseits und der nervösen Märkte aufgrund der Euro-Krise andererseits ist kaum zu leugnen.

Deutliche Unterbewertung vieler Titel wird wieder eine Rolle spielen

Ein Großteil der Aktien der deutschen Indizes sind mit einstelligen KGVs und Kurs-Umsatz-Verhältnissen, die deutlich unter eins liegen, stark unterbewertet und so ist eine Korrektur wohl nur eine Frage der Zeit.

Auch die zum Teil attraktiven Dividendenrenditen dürften dazu beitragen, dass Anleger wieder mehr Vertrauen gewinnen.

Sollte die deutsche Wirtschaft im kommenden Jahr nicht in eine Rezession stürzen – wovon derzeit auch nicht auszugehen ist – sollten und werden sich Börsianer wieder verstärkt auf Fakten und Kennzahlen als auf schlechte Nachrichten konzentrieren.

Auch wenn eine Lösung der Staatsschulden- und Euro-Krise in 2012 noch nicht in Sicht sein sollte: Etwas mehr Ruhe und Gelassenheit würde wohl allen Beteiligten helfen und ist besonders für die zweite Jahreshälfte nicht unwahrscheinlich.

30. Dezember 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sebastian Grünewald. Über den Autor

Sebastian Grünewald ist freier Autor und Redakteur mit mehrjähriger Erfahrung. Er vermittelt einer breiten Leserschaft ökonomische Zusammenhänge und Themenfelder wie private Vorsorge und Geldanlage mit einfachen Worten.

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