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Das deutsche Ansehen im Ausland schwindet

In der Euro-Krise hat Deutschland das Heft des Handelns übernommen.

Das wird sogar im Inland von vielen kritisch gesehen. Doch wie sieht uns eigentlich das Ausland?

Und hier meine ich nicht die überzogenen Karikaturen in Griechenland oder die dortigen Anspielungen auf die Zeit des Dritten Reiches.

Vielmehr geht es um die Sicht der Dinge in den Vereinigten Staaten. Wie sieht man dort die aktuelle Rolle Deutschlands in Europa? In diesen Tagen erhielt ich eine aktuelle Studie des renommierten Stratfor-Instituts in dem genau diese Frage geklärt wird. Und der Text hält doch einige Überraschungen bereit.


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Zu Beginn steht eine klare Analyse der aktuellen Lage in Griechenland – denn das ist nun mal der größte Brandherd in der Euro-Zone. Laut dem Autor George Friedman hat Griechenland nur drei Wahlmöglichkeiten, um die Krise zu lösen.

Es muss eine Einigung mit Gläubigern über einen Schuldenschnitt geben. Die finanzielle Hilfe der EU und des Internationalen Währungsfonds (IWF) muss aufrechterhalten werden.

Und der griechische Staat muss ernsthafte Sparprogramme angehen, in dem die Ausgaben gekürzt und die Einnahmen auf der Steuerseite erhöht werden. Nur so kann Griechenland in Zukunft eine erneute Finanzkrise verhindern. Das ist die Ansicht von Friedman.

Der Sparkommissar für Griechenland – nicht durchsetzbar

Doch nun kommen die Deutschen ins Spiel und der Vorschlag in Griechenland einen festen Sparkommissar für die Staatsfinanzen zu installieren. Laut Friedman wäre das bei einem nahezu zahlungsunfähigen Unternehmen, das einen harten Sparkurs leisten muss, ein normaler Schritt.

Doch hier handelt es sich um einen souveränen Staat. Daher war auch sofort mit einer Ablehnung dieses Vorschlags durch die EU zu rechnen.

Doch wie konnte es überhaupt so weit kommen in dieser Krise? Daran ist nach Ansicht von George Friedman auch Deutschland nicht ganz unschuldig.

So hat auch die von Deutschland stark unterstützte Währungsunion in vielen schwächeren EU-Ländern überhaupt erst zu billigem Geld geführt. Gleichzeitig konnten diese Länder mit dem billigen Geld viele deutsche Waren kaufen und so den Export bei uns antreiben.

Wenn also jetzt die massive Kritik an Griechenland geäußert wird und es heißt, das dieses Land lange über seine Verhältnisse gelebt hat, so muss man an dieser Stelle auch sagen, dass es Deutschland und die anderen starken EU-Länder waren, die genau dieses starke Wachstum in den schwachen Ländern überhaupt erst ermöglichet haben.

Friedmans Schussfolgerung aus der aktuellen Lage: Deutschland hält viele Karten in er Hand – und das ist ein Dilemma. Bei so vielen Möglichkeiten ist Deutschland dazu gezwungen, auch harte Entscheidungen zu treffen. Und das ist nicht einfach für das wiedervereinte Deutschland, das doch am liebsten im Ausland nicht aneckt.

7. Februar 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.