MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Das Deutsche Baugewerbe nimmt nach einem harten Winter Fahrt auf

Immer wieder tauchen unterschiedliche Meinungen und Meldungen über das Baugewerbe in Deutschland auf.

In meinem heutigen Newsletter werde ich für Sie Licht ins Dunkel bringen und eine Prognose zur Trendentwicklung abgeben.

Was steckt eigentlich hinter dem Baugewerbe

Das Baugewerbe oder auch Bauwirtschaft ist der Wirtschaftszweig, der Planungs- und Ausführungsleistungen sowie Veränderungen an Bauwerken erbringt. Dabei unterscheidet man in folgende Kategorien:

  • Vorbereitende Baustellenarbeiten
  • Hoch- und Tiefbau
  • Bauinstallation
  • Sonstige Baugewerbe

  • Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

    • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
    • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
    • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
    • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
    • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
    • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

    Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


In Deutschland unterscheidet man zudem in Baugewerbe (handwerkliche Betriebe) und Bauindustrie. Bei Ersterem handelt es sich um handwerkliche Betriebe und beim zweiten um mittelständische und große Unternehmen.

Langer Winter macht der Baubranche zu schaffen

In den ersten fünf Monaten im Kalenderjahr 2013 war das Baugeschäft um -1,8% rückläufig.

Dies ist auf die in diesem Zeitraum herrschende schlechte Witterung und den verhältnismäßig lang andauernden Winter zurückzuführen, bei dem die Baumaschinen im wahrsten Sinne des Wortes still stehen.

Folglich waren die Umsatzzahlen der Baubetriebe in diesem Zeitraum um 6,9% auf eine Gesamtsumme von 7,6 Milliarden Euro rückläufig. Auch die Erlöse schrumpften um 6,4% auf rund 28,7 Milliarden Euro.

Auch die Anzahl der Beschäftigten im Hoch- und Tiefbau lag aus den bereits dargelegten Gründen mit 737.000 Menschen 1,89% unter dem Vorjahresniveau.

Das Baugeschäft in Deutschland legt weiter zu

Vor einigen Tagen veröffentlichte das Statistische Bundesamt die aktuelle Statistik zum Baugewerbe.

Im Mai siegen die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe um 2,3 im Vergleich zum Vorjahreswert an. Dies zeigt, dass hier ein deutlicher Aufwärtstrend erkennbar ist.

Der nächste Sommer kommt bestimmt

Auch wenn der Winter 2013 besonders lang und kalt war, setzte sich ab Ende April das Frühjahr durch und führte zu einer starken Belebung der Baubranche.

Zudem sorgt die Hochwasser Katastrophe, die sich durch nahezu ganz Deutschland zog, im Baugewerbe für steigende Umsatzzahlen, da die immensen Schäden an Gebäuden oder Inneneinrichtungen behoben werden müssen.

Baubranche profitiert von der aktuellen EZB Geldpolitik

Auf Grund der aktuellen EZB Geldpolitik ist die Baubranche einer der großen Nutznießer der anhaltenden EU-Staatsschuldenkrise.

Da das Zinsniveau weiter auf niedrigem Niveau gehalten wird und somit die Inflationsangst bei vielen Sparern anhält, flüchten sich viele in sogenanntes Betongold und investieren in ihr Eigenheim in Form von Renovierungen oder gar Neubauten.

Bauunternehmen profitieren von diesem Trend

Als Beispiel hierfür kann die Steico SE aufgeführt werden. Im Vergleich zum Halbjahr 2012 konnte bei dem Feldkirchner Unternehmen, das sich auf Fassadendämmung spezialisiert hat, der Umsatz in diesem Jahr von 71,9 Mio. €  auf 75,4 Mio. € verbessert werden und ein neuer Umsatzrekord erzielt werden.

Auch das EBIT verbesserte sich hierbei leicht von 3,9 Mio. € auf 4,0 Mio. €.

Dies ist nur ein Beispiel eines profitablen Bauunternehmens. Die Branche bietet zahlreiche attraktive Investments. Berücksichtigen Sie diesen Trend bei Ihrer nächsten Anlageentscheidung.

31. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Felix Gode. Über den Autor

Felix Gode hegt eine langjährige Leidenschaft für die Börse. Er studierte Wirtschaftsrecht an der Hochschule Pforzheim und der California State University in Chico/USA.