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Das Ei des Kostolany – Wo stehen Sie?

In seinem Buch „Die Kunst über Geld nachzudenken“  beschreibt Kostolany die Zyklik der Märkte.

Der Börsenpsychologie misst Kostolany und seinem Modell „Das Ei des Kostolany“ starke Auswirkungen auf die Börse zu.

Das hängt seiner Ansicht größtenteils damit zusammen, dass sich die Anleger in Zittrige und Hartgesottene einteilen lassen.

Zittrige und Hartgesottene

Der von Kostolany geprägte Begriff der „Zittrigkeit“ ist heute ein gebräuchliches Wort in der Finanzszene.

Sind die Papiere in zittrige Hände, so hat eine besonders gute Nachricht fast keine große Wirkung mehr.

Dagegen endet eine schlechte Nachricht im Debakel. Haben die Hartgesottenen den größten Teil der Aktien, so wirken gute Nachrichten euphorisch, schlechte verursachen fast keine Reaktionen.

Den ersten Fall nennt Kostolany einen übergekauften, den zweiten einen überverkauften Markt.

Um nun beurteilen zu können, ob ein Markt übergekauft oder überverkauft ist, muß die Anatomie einer Auf- und Abwärtsbewegung verstanden werden.

Sie sind an der Börse ein unzertrennliches Gespann. Nach Kostolanys Erfahrung besteht jede Hausse und Baisse aus drei Phasen.

Diese Phasen ergeben zusammen das Ei des Kostolany: Phase der Korrektur, Phase der Anpassung und die Phase der Übertreibung.

Kosto4„Weil die verschiedenen Phasen der Aufwärts- und der Abwärtsbewegung einander ablösen, stelle ich sie in einem Kreisel dar, den ich das Ei des Kostolany genannt  habe“

A1: Phase der Korrektur (kleiner Umsatz, Zahl der Aktienbesitzer gering)


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A2: Phase der Begleitung (Umsatz und Zahl der Aktienbesitzer steigend)

A3: Phase der Übertreibung (Umsazu wird euphorisch, Zahl der Aktienbesitzer ist hoch, bei X am höchsten)

B1: Phase der Korrektur (kleiner Umsatz, Zahl der Aktienbesitzer geht langsam zurück)

B2: Phase der Begleitung (Umsatz ist steigend, Zahl der Aktienbesitzer nimmt weiter ab)

B3: Phase der Übertreibung (ganz großer Umsatz, Zahl der Aktienbesitzer ist niedrig, bei Y am niedrigsten)

Das Ei des Kostolany legt nahe:

  • Kaufen in der Phase A1 und B3
  • Abwarten und Papiere halten in der Phase A2
  • Verkaufen in den Phasen A3 und B1
  • Abwarten und Bargeld halten in der Phase B2

In diesem Zusammenhang prägte Kostolany auch die Begriffe der „zittrigen“ Anleger und „hartgesottenen“ Anleger.

Auch sein Ausspruch „Kaufen Sie Aktien und Schlaftabletten“ ist weltbekannt.

9 Investmentregeln von Kostolany

1) Eigene Ideen haben und mit Überlegung handeln: sollte man im Moment überhaupt kaufen? Und wenn ja, wo, welches Land und welche Brachen?

2) Immer genug Geld haben um nicht unter Druck kommen zu können.

3) Hart und zäh sein wenn man von einer getroffenen Entscheidung überzeugt ist.

4) Flexibel  sein und damit rechnen das die Vorstellung/Analyse doch nicht fehlerfrei ist.

5) Bereit sein zu verkaufen, wenn man sich bewusst ist das sich die Konstellation (Situation des Unternehmens) geändert hat und eine neue vorhanden ist.

6) Durchschauen des Depotbestandes von Zeit zu Zeit, und feststellen, welche Werte man auch jetzt noch kaufen würde.

7) Nur dann kaufen  wenn man eine große Phantasie drin sieht.

8) Alle Risiken, auch die kleinsten und unwahrscheinlichsten mit in das Kalkül ziehen.

9) Ruhig bleiben, auch wenn man Recht hatte.

23. September 2010

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.