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Das Ende Europas so wie wir es aktuell kennen

Der 22. Januar 2015 ist ein Datum für die Geschichtsbücher. Das steht für mich fest. Gestern hat EZB-Chef Mario Draghi den nächsten Schritt getan, um den Euro zu Grabe zu tragen. Das Aufkaufprogramm von 60 Mrd. Euro pro Monat wird den Banken helfen, aber den Euro massiv belasten.

Damit tritt der Abwertungskrieg der Währungen in eine neue Rolle. Aktuell ist es ganz klar der Euro, der am schnellsten an Wert verliert. Vor einer Woche setzte die Schweizer Nationalbank mit der Aufhebung der Wechselkursgrenze zum Euro die Gemeinschaftswährung unter Druck. Jetzt vollziehen die europäischen Währungshüter den nächsten Schritt.

Diese Strategie der massiven Liquiditätsschwemme soll die Konjunktur ankurbeln. Doch das funktioniert nicht so einfach, wie es sich die Währungshüter vorstellen. Mit der Liquiditätsschwemme wollen Sie das Schreckgespenst der Deflation vertreiben. Aber das geht nicht so einfach.


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Liquidität ist eine Sache für die Banken. Doch wenn das Geld nicht im Wirtschaftskreislauf ankommt, nützen die Maßnahmen eben nichts. Warum die EZB dennoch diese Strategie wählt, ist mir ein Rätsel. Es gibt aktuell viele prominente Beispiele, wo genau diese Art der Währungspolitik – außer der Abwertung – nichts gebracht hat.

Geld wird gedruckt – doch das bringt nichts für die Konjunktur

So sackt in den USA die Geldumlaufgeschwindigkeit immer weiter ab. Aktuell notiert sie auf Rekord-Tiefständen. Das ist genau das, was uns in Europa auch bevorsteht. Wir werden schon bald eine Rekordliquidität haben, doch gleichzeitig wird die Geldumlaufgeschwindigkeit weiter sinken.

Der Euro kennt bei solchen Voraussetzungen nur eine Richtung: Die Gemeinschaftswährung wird im Verhältnis zum US-Dollar weiter kräftig fallen. Das nächste Ziel ist die Parität.

In der Praxis heißt das dann: Ein Dollar wird ausreichen, um einen Euro zu kaufen. Und damit muss dann noch nicht Schluss sein. Das bisherige Rekordtief des Euros gegenüber dem US-Dollar liegt bei 0,85 Euro und stammt aus dem Jahr 2001. Auch diese Marke scheint wieder möglich.

Mario Draghi hält auf jeden Fall Wort: Er hat schon im Sommer 2012 erklärt alles zu tun, um den Euro zu retten. Nun ist er wirklich zu allem entschlossen – nur sein Ziel, den Euro damit zu retten, wird er wohl nicht erreichen.

Dafür werden wir als EU-Bürger jedoch am Ende die Zeche zahlen müssen. Das ist eine bittere Konsequenz dieser folgenreichen Entscheidung der europäischen Währungshüter.

23. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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