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Das ist die größte Herausforderung für Minenwerte

Der Aktienkurs ist immer nur ein Indikator für den aktuellen Zustand eines Unternehmens. Dabei kann der Aktienkurs auch einmal deutlich in die Irre führen.

Selbst schwache Unternehmen können es kurzzeitig schaffen, die Börse zu überzeugen und die Aktien steigen.

Insofern ist es sehr viel nachhaltiger auf andere Kennzahlen bei einem Unternehmen zu schauen.

Gerade in der Rohstoff-Branche hat sich in den vergangenen Jahren eine Zahl als sehr wichtig herausgestellt: die Verschuldung.

In angespannten Marktlagen können Firmen mit einer geringen Verschuldung deutlich entspannter agieren als die Konkurrenz. Daher ist es wichtig, zunächst richtig auf die aktuelle Situation der Unternehmen zu schauen.


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Hohe Kredite sind bei vielen Rohstoff-Firmen auch hohe Belastungen

Hier ist festzustellen, dass viele Minenwerte extrem hohe Kredite aufgenommen haben. Die müssen jetzt zurückgezahlt werden – obwohl die Preise am Rohstoffmarkt deutlich zurückgekommen sind.

Hier sehen Sie, wie stark der Druck auf die Unternehmen ist. Da haben die Preiszuwächse in diesem Jahr sicherlich etwas geholfen.

Doch grundsätzlich laufen viele Kredite bei den großen Minenwerten über einige Jahre. Ein sehr aussagekräftiges Beispiel ist hier Kinross Gold.

Heute gehört der Goldproduzent mit einer Marktkapitalisierung von 4,4 Mrd. € noch immer zu den großen Goldproduzenten der Welt.

Doch diese Zahl war im Jahr 2010 noch sehr viel größer: Aktuell kostet die Aktie nur noch 3,60 €. In der Spitze stand die Aktie damals aber bei mehr als 14 €.

Kinross Gold nutzte damals die gute Stimmung aus und nahm hohe Kredite auf. Das Ziel dahinter war einfach: Kinross Gold wollte sich lukrative Projekte für die Zukunft sichern.

Diese Strategie ging jedoch nicht auf: Das größte Fiasko erlebt Kinross Gold mit dem Frute-del-Norte-Projekt in Ecuador. Der Kaufpreis für dieses Goldprojekt lag bei 1,2 Mrd. Dollar.

2014 war Kinross Gold gezwungen, dieses Projekt zu verkaufen. Der erzielte Preis lag nur noch bei 240 Mio. Dollar.

Aus der gesunden Bilanz mit einer Fremdkapital-Quote von 18 % der 2010 wurde eine Bilanz in Schieflage mit einer Fremdkapital-Quote von fast 50% im vergangenen Jahr.

Die massiv einbrechenden Rohstoff-Preise haben auch bei den großen Minen-Konzernen wie Kinross Gold die finanzielle Basis angegriffen.

Ohne eine deutliche und langfristige Erholung der Preise werden diese Goldproduzenten auch nicht in ein ruhigeres Fahrwasser gelangen – dafür sind die Schulden noch immer viel zu hoch.

19. September 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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