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Das komplette Versagen der EU-Bürokraten

Hannich Vertraulich
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Schützen Sie Ihr Vermögen: Deutschlands Krisenexperte Nr. 1 Günter Hannich informiert Sie in seinem kostenlosen E-Mail-Newsletter “Hannich vertraulich” über alle Hintergründe und die einzig mögliche Gegenstrategie.

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In diesen Tagen wird immer häufiger wieder von einer Fiskalunion gesprochen.

Im Ergebnis soll die deutsche Regierung noch mehr Kompetenzen nach Brüssel abgeben.

Doch das bedeutet keine Verbesserung der Lage. Für mich ist dann klar: Es geht noch viel schneller bergab.

Schon heute sorgen unsinnige Vorgaben der EU-Bürokraten für immense Kosten, für die an vielen Stellen wir als Steuerzahler aufkommen müssen. Doch auch in der Auflösung der Euro-Krise haben sich die Euro-Bürokraten bislang nicht mit Ruhm bekleckert. Schon vor einem Jahr habe ich darüber meine Leser im Crash-Investor ausführlich hingewiesen:

„Letztlich wird alles nur noch schlimmer: Je mehr sich die Brüsseler Bürokraten in die Wirtschaft einmischen, umso mehr geht die Eigeninitiative der Wirtschaftsteilnehmer verloren, weil immer mehr Vorschriften es immer schwerer machen selbständig handeln zu können. Genau daran ist die Planwirtschaft der kommunistischen Länder gescheitert.

Nun meinen unsere EU-Politiker offenbar, sie müssten nur noch mehr Kontrolle ausüben, damit es wieder laufen solle, dabei wäre genau das Gegenteil davon vonnöten. Mehr Bürokratie durch eine gemeinsame Wirtschaftsregierung bedeutet eben nicht weniger, sondern mehr Probleme.

Auch eine Festschreibung der Schuldenobergrenze wird nichts an der Krise ändern: Alle Länder sind heute über das Zinseszinssystem in der Schuldenfalle und stehen vor der Wahl, entweder jedes Jahr neues Schulden zu machen, oder eine Depression in Kauf zu nehmen.

Was unsere Politiker noch nicht verstanden haben: Solange das vorhandene Geld verzinst wird, erzwingt das von sich aus eine weitere Verschuldung – allein um die Zinslasten tragen zu können. An diesem rein mathematischen Ergebnis der Zinseszinsrechnung ändern weder Sparprogramme, noch willkürliche Schuldenobergrenzen etwas.

Eine gemeinsame Wirtschaftsregierung erinnert schon sehr an die untergegangene Sowjetunion mit ihrer Planwirtschaft, bei der sich schon gezeigt hat, dass eine Zentralregierung nicht in der Lage ist, ein inhomogenes Wirtschaftsgebiet zu steuern.“

Geschichte zeigt: Ungleiche Länder sorgen für Zusammenbruch von Währungsunionen

Trotz der vielen Entwicklungen in den vergangenen zwölf Monaten hat sich an dieser Einschätzung bis jetzt auch noch nichts geändert. Doch auch die meine weitere Schlussfolgerung von vor einem Jahr gilt noch immer:

„Eigentlich müssten unsere Politiker wissen, dass es noch nie in der Geschichte gelungen ist, ökonomisch ungleiche Länder dauerhaft in einem Währungsverbund zu halten. Das wird auch mit dem Euro nicht möglich sein.

Deshalb sind alle Rettungspakete und Maßnahmen zur Eurostabilisierung letztlich vergebliche Mühe – im Gegenteil: Gerade diese Maßnahmen vergrößern das Problem noch weiter, da nun auch die starken Staaten in den Schuldensumpf getrieben werden. Ein Totalbankrott des Euros ist so nicht aufzuhalten.“

Leider habe ich auch an dieser Stelle bis jetzt recht gehabt. In den vergangenen zwölf Monaten hat sich die Lage in vielen Euroländern fast schon dramaturgisch verschlechtert. Daher kann es aktuell erst einmal hauptsächlich nur darum gehen Ihr Vermögen zu sichern.

10. August 2012
von
gunter_hannich
Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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