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Das müssen Sie zur Kursexplosion bei Kuka wissen

Das Thema schlechthin am Frankfurter Börsenparkett war heute Kuka. Gestern Abend hatte das „Wall Street Journal“ bereits über ein anstehendes Übernahmeangebot berichtet, heute Morgen war es dann Gewissheit: Der chinesische Haushaltsgerätehersteller Midea hat eine Offerte vorgelegt. Die Kuka-Aktie schoss daraufhin heute um 30% in die Höhe.

Kuka-Aktie: 225% Gewinn seit Anfang 2014

Die Kuka-Aktie ist ein Paradebeispiel für eine Trend-Aktie und gleichzeitig ein Beleg dafür, dass nachhaltige Trends oft sehr viel länger andauern, als man dies erwarten würde. Viele Analysten raten aufgrund der sportlichen Bewertung bereits seit Längerem zum Ausstieg. Den Aufwärtstrend konnte dies jedoch nicht bremsen.

Trotz zwischenzeitlicher Atempausen setzte die Aktie des Roboterherstellers ihren Anstieg in den vergangenen Jahren immer weiter fort. Wer konsequent dem Trend gefolgt ist, kann sich über hohe Gewinne freuen. Allein seit Anfang 2014, als ich Kuka in das internationale Aktien-Depot meines Ranglisten Investor aufgenommen habe, hat der Aktienkurs bis dato um rund 225% zugelegt.

Übernahmeangebot sorgt für Kurssprung um 30%

Nun aber zu den aktuellen Geschehnissen. Der chinesische Haushaltsgerätehersteller Midea hat ein Übernahmeangebot vorgelegt. Midea bietet 115 Euro je Kuka-Aktie. Dies entspricht einem Aufschlag von 36% gegenüber dem gestrigen Schlusskurs. Damit wird das Augsburger Unternehmen mit rund 4,6 Mrd. Euro bewertet.


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Der MDAX-Titel kletterte in der Spitze mit 114,40 Euro bis knapp unter den Angebotspreis und pendelte im weiteren Handelsverlauf im Bereich von 110 Euro.

Kuka soll unabhängig bleiben

Der chinesische Konzern, der im August vergangenen Jahres bei Kuka eingestiegen war und seinen Anteil im Februar auf 13,5% ausgebaut hatte, will sich mit dem Gebot mindestens 30% der Anteile sichern. Kuka soll jedoch unabhängig bleiben und auch weiter an der Börse notiert sein.

Einen Beherrschungsvertag strebt das Unternehmen ebenso wenig an wie eine Komplettübernahme. Midea will zwar durch einen Platz im Aufsichtsrat mehr Einfluss nehmen. Der Vorstandschef Till Reuter soll seine erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre aber auch künftig fortsetzen können.

Deal verbessert Kukas Wachstumschancen in China

Kuka selbst kündigte an, Vorstand und Aufsichtsrat würden das Angebot sorgfältig prüfen und sich dann dazu äußern. Angesichts des kräftigen Aufschlags auf den bisherigen Aktienkurs rechne ich nicht damit, dass ein anderer Bieter ins Spiel kommen wird. Vor diesem Hintergrund dürfte der Konzern das Angebot kaum ausschlagen können.

Zudem birgt der Deal auch Chancen für Kuka. Während es die Chinesen vor allem auf das Know-how des Roboterherstellers abgesehen haben dürften, eröffnet sich für Kuka ein guter Zugang zum chinesischen Markt, den die Augsburger ohnehin ins Auge gefasst haben. Denn gerade hier bieten sich nach wie vor enorme Wachstumschancen. Bislang kommen in der Industrie im Reich der Mitte deutlich weniger Roboter zum Einsatz als in Europa oder den USA.

Nach dem Sprung auf ein neues Allzeithoch ist bei Kuka zunächst nicht mehr mit großen Kurssteigerungen zu rechnen. Durch das vorliegende Übernahmeangebot bei 115 Euro dürfte der Aktienkurs zumindest vorerst „gedeckelt“ sein. Ob die Kuka-Aktie ihren langfristigen Aufwärtstrend fortsetzen kann, hängt davon ab, wie es nach der Midea-Offerte weitergeht.

kuka

Am Beispiel Kuka sehen Sie: Mit den großen Trends machen Sie als Anleger auch die großen Gewinne.

18. Mai 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Kelnberger. Über den Autor

Chefanalyst Michael Kelnberger ist der Experte für Aktien. Er setzt auf nachweislich erfolgreiche Anlage-Strategien: Die Trend-Strategie im Dienst Volltreffer Aktien und die mechanische Handlungsstrategie im Ranglisten Investor. So erzielt er für seine Leser beider Dienste stets überdurchschnittliche Renditen. Profitieren auch Sie von seinem Know-How.

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