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Das steckt hinter der Pharmabranche

Die Pharmabranche ist für viele Anleger ein interessanter Bereich. Doch was ist mit den Unternehmen, die in dieser Branche Zulieferer und Logistiker sind? Celesio ist ein international führender Groß- und Einzelhändler und Anbieter von Logistik- und Serviceleistungen im Pharma- und Gesundheitssektor.

Der Konzern ist in 14 Ländern weltweit aktiv und betreibt knapp 2.200 eigene und rund 4.300 Partnerapotheken. Zudem beliefert Celesio rund 65.000 Apotheken sowie Krankenhäuser mit bis zu 130.000 Medikamenten pro Tag.

Abschreibungen in Brasilien und Portugal

Nicht nur die Sparzwänge im Gesundheitswesen, sondern auch Rabattschlachten in Deutschland, die auf die Margen drücken, sowie schwierige Marktbedingungen in Frankreich und Brasilien setzen Celesio zu. In den ersten 9 Monaten ist der Umsatz zwar um 2,9% gestiegen, der Gewinn hat sich jedoch mehr als gedrittelt.


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  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

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Das operative Ergebnis (EBIT) brach um 42,7% auf 173,7 Mio € ein. Verantwortlich waren unter anderem hohe Abschreibungen in Brasilien und Portugal. Das bereinigte EBIT stieg dagegen um 2,1% auf 318,7 Mio €.

Celesio muss effizienter werden

Beide Sparten sind gewachsen: Der Einzelhandel, also das Apothekengeschäft, um 7,6% auf 2,7 Mrd € und der Großhandel um 2,1% auf 13,8 Mrd €. Regional gab es Zuwächse in den wichtigen Märkten Deutschland und Großbritannien, aber auch in Norwegen und Österreich.

Auch im Gesamtjahr erwartet das Management auf Konzernebene nach wie vor ein Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Die EBIT-Prognose wurde jedoch gesenkt. Statt eines Anstiegs erwartet der Konzern jetzt ein bereinigtes EBIT leicht unter dem Vorjahreswert von 423,6 Mio €.

Denn im 4. Quartal werden weitere Sonderbelastungen erwartet. Im nächsten Jahr soll der Ausbau des europäischen Apothekennetzwerks wieder für höheres Umsatzwachstum sorgen.

Die Ergebnisentwicklung hängt davon ab, wie schnell Celesio in den McKesson-Konzern eingegliedert werden kann und ob sich der Rabattwettbewerb in Deutschland entspannt. Auf jeden Fall muss der Konzern seine Kostenstrukturen und Effizienz deutlich verbessern. Wir haben unsere Gewinnprognose deutlich nach unten korrigiert.

Finger weg!

Das robuste Geschäft in Großbritannien reicht einfach nicht, um die zahlreichen Nachteile aufzuwiegen. Dazu gehören die hohen Abschreibungen, die Ergebniswarnung sowie die Rabattschlacht in Deutschland.

Gerade bei Preiskämpfen sind wir immer vorsichtig. Was viele Anleger an der Pharmabranche schätzen, findet sich bei Celesio eher nicht. Für Investoren gibt es eine Reihe besserer Alternativen. Wir raten daher von der Celesio-Aktie ab.

8. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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