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Das steckt wirklich hinter den US-Arbeitsmarktdaten

Nun sprechen einige Experten schon von Vollbeschäftigung in den USA. Die offiziellen Daten zum amerikanischen Arbeitsmarkt legen das sogar nahe.

So ist die offizielle Arbeitslosenquote zuletzt auf nur noch 5,5 % gefallen. Ab einer Marke von 5 % spricht man für die USA von einer Art Vollbeschäftigung.

Im Umkehrschluss heißt das: Die US-Wirtschaft hat sich nahezu komplett von den Folgen der Finanzkrise erholt und alles läuft rund. Hier muss ich Sie enttäuschen: Das ist die offizielle Lesart mit offiziellen Zahlen. Doch beim Blick auf die genaue Entwicklung der Statistik fällt schon auf, dass der US-Arbeitsmarkt weit von einer Vollbeschäftigung entfernt.


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Wie in vielen anderen Ländern auch, wird der US-Arbeitsmarkt sehr gerne dafür herangezogen, um statistische Bereinigung vorzunehmen. Im Endeffekt interessiert nach außen hin doch nur eine Tatsache:

Wie hat sich die tatsächliche Arbeitslosenquote entwickelt? In den USA hat es aber eine spannende demographische Entwicklung in den vergangenen Jahren gegeben. So ist zwar die US-Bevölkerung seit Anfang 2008 um 16,8 Millionen Menschen angestiegen. Die Zahl der Vollzeit Jobs ist aber um insgesamt 140.000 gesunken.

Immer weniger US-Bürger werden zur erwerbsfähigen Bevölkerung gerechnet

Die positive Entwicklung der Arbeitslosen Quote ergibt sich auch daraus, dass einfach immer weniger US-Bürger offiziell zur erwerbsfähigen Bevölkerung zählen. Sie müssen sich vorstellen, dass 2009 rund 80 Millionen US-Bürger in diese Kategorie fielen. Ganz aktuell hat das Arbeitsministerium eine Zahl von 92,9 Millionen US-Bürger veröffentlicht, die nicht zu Arbeitsmarkt hinzu gezählt.

In den USA werden auch viele Jobs mit hinzugerechnet, die den Erwerbstätigen aber gar nicht genug Geld bringen. Zwar aktuell 44 % der erwachsenen Amerikaner Job mit 30 oder mehr Stunden jede Woche. Zudem ist die Dauer der Arbeitslosigkeit aktuell noch immer doppelt so lang wie vor dem Ausbruch der letzten Rezession.

An diesen Fakten erkennen Sie sehr schnell, wie sich die aktuelle Lage auf dem US-Arbeitsmarkt darstellt. Das liegt weit entfernt von den offiziellen Zahlen, die in den Massenmedien publiziert werden. Doch sowohl die US-Regierung als auch die dortigen Massenmedien wollen den Bürgern den Eindruck vermitteln, als ob alles in bester Ordnung sei.

Hinzu kommen noch die extrem gesunkenen Energiepreise in den vergangenen Monaten. Das soll die US-Bürger weiter antreiben, wieder mehr Geld auszugeben und so die Konjunktur noch weiter anzustoßen. Ich bin mir sicher, dass diese Strategie nicht mehr lange gutgehen wird und es dann zu einem massiven Absturz der USA kommen wird.

9. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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