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Das Touristik-Geschäft wird immer härter

Mit einem Wachstum von 3% auf 26,3 Mrd € war 2014 ein starkes Jahr für die deutschen Reiseveranstalter.

Insgesamt gaben die Deutschen sogar 67,3 Mrd € für Urlaubsreisen aus, so viel wie nie zuvor.

Im laufenden Jahr darf die Branche mit neuen Rekorden rechnen. Im 1. Quartal lagen die Buchungen in den Reisebüros rund 5% über Vorjahresniveau.

Allerdings täuschen die Rekorde darüber hinweg, dass nur die wenigsten Reiseveranstalter profitabel arbeiten.

Wie schon in der Vergangenheit, profitiert nicht die gesamte Touristikbranche von der Reiselust. Auf der Sonnenseite befinden sich nach wie vor die Kreuzfahrt-Reedereien.

Immerhin sind die Deutschen im letzten Jahr zur zweitgrößten Seereisenation hinter den USA aufgestiegen. Rund 1,8 Mio Passagiere gaben 3,1 Mrd € für Ferien auf hoher See aus.

Und das Wachstumspotenzial ist längst noch nicht ausgeschöpft. Für 2020 werden 3 Mio deutsche Schiffsreisende prognostiziert.


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Schlecht steht es dagegen um Anbieter, die sich auf Flugfernreisen konzentrieren. Denn diese werden aufgrund der Dollarstärke immer teurer.

Es ist daher damit zu rechnen, dass die Urlauber im Winter, wenn Fernreisen Hochkonjunktur haben, eher auf die Kanaren fliegen als nach Thailand oder in die Karibik.

Auch im Massenmarkt für Pauschalreisen werden die Bedingungen immer schwieriger. Online-Anbieter wie Trivago, Weg.de oder Ab in den Urlaub setzen mit ihren hohen Werbebudgets TUI und Kuoni kräftig unter Druck.

Mit schlankeren Strukturen und einer neuen Markenstrategie will TUI den Online-Akteuren künftig Paroli bieten. Kuoni zieht dagegen die Reißleine und verabschiedet sich vom traditionellen Geschäft mit Pauschalreisen.

Weltmarke McDonald’s feierte 60. Geburtstag

Am 15. April feierte McDonald’s seinen 60. Geburtstag. Theoretisch ist die Restaurantkette noch älter, doch an diesem Tag 1955 eröffnete Ray Kroc sein erstes Franchise-Restaurant. Viel zu feiern gab es nicht.

Die jüngste Performance war miserabel. „Zahlen lügen nicht“, sagte der neue CEO Easterbrook. Jetzt müssen Veränderungen her. Dafür hat Easterbrook einen Plan ausgearbeitet, der McDonald’s tatsächlich in seinem Kern verändert.

Künftig soll es 4 Sparten geben:

den für etwa 40% der Erlöse stehenden US-Markt, etablierte Auslandsmärkte wie Deutschland oder Großbritannien, Märkte mit hohem Wachstumspotenzial wie China oder Russland und den Rest der Welt, wo der Konzern noch nicht so stark vertreten ist.

Neben hochwertigen Premium- Burgern wird derzeit über „am Platz-Service“ nachgedacht. Weitere Zukunftsideen sind in der Planung.

Tiefer noch greift eine andere Entscheidung in die McDonald’s-DNA: Easterbrook will knapp die Hälfte der eigenen Filialen in die Hände Dritter geben.

Der Anteil der von Partnern geführten Restaurants soll in den nächsten 4 Jahren um 3.500 von derzeit 81 auf 90% steigen.

Starbucks trifft den Geschmack der Kunden

An der Misere von McDonald’s ist Starbucks nicht ganz unschuldig. Früher verkaufte die Kaffeehaus- Kette fast ausschließlich Kaffee, doch zurzeit werden in aller Welt neue, gesunde Food-Produkte in das Sortiment aufgenommen.

Längst gibt es nicht nur Kuchen, Donuts oder Muffins, sondern auch Salate, Wraps, Sandwiches, Piadinas oder Bagels.

In den USA führt Starbucks sogar bereits Drive-Thru-Schalter ein, damit die Kunden ihre Kaffees und Sandwiches direkt aus dem Auto heraus kaufen können. Es läuft sehr gut bei Starbucks, auch die Aktie eilt von Hoch zu Hoch.

27. Juli 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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