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DAX: 25.000 Punkte wahrscheinlicher als 6.000 Punkte

Eine Kursverdopplung des DAX 30 Index, also rund 25.000 Punkte, ist wahrscheinlicher als eine Halbierung auf etwa 6.000 Punkte.

Es gibt zwar immer logische Gründe, die gegen weitere Kursgewinne des DAX 30 Index sprechen. Was dabei vergessen wird, ist, dass die Börse nicht logisch funktioniert.

Ein Blick zurück belegt das schnell. Vor etwa einem Jahr beherrschten diese Meldungen die Medien:

  • Die Krise um die Krim ufert aus.
  • Der Konflikt in der Ukraine führt zum Einmarsch russischer Truppen.
  • Das Wachstum in China ist rückläufig.
  • Unternehmensanleihen in China sind geplatzt.
  • Die USA können ihre Schulden in Billionenhöhe nie zurückzahlen.

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Crash-Propheten lagen (wie meist) falsch

Im April 2014, also vor einem Jahr, notierte der DAX 30 Index mit Kursen um 9.500 Punkte. Damals haben die Crash-Propheten Ihnen den baldigen Crash der Märkte vorausgesagt. Logische Argumente fanden sie reichlich. Oben habe ich ein paar genannt.

Ich habe Ihnen vor einem Jahr jedoch geschrieben: „Sie haben weitaus bessere Gewinn-Chancen, wenn Sie auf steigende Märkte setzen.“

Mit Notierungen um die 12.000 Punkte hat der DAX 30 Index seitdem gut 25% zugelegt. Aller logischen Gründe der Crash-Propheten zum Trotz.

Krisen kommen und gehen – die Märkte steigen

Aktuell wird mal wieder das Thema Griechenland hochgespült. Aber der mögliche Austritt Griechenlands aus dem Euro (Grexit), der uns vor einiger Zeit noch als voraussichtlicher Auslöser des Euro-Crashs genannt wurde, verliert seinen Schrecken. Warren Buffett sprach kürzlich sogar davon, dass der Euro stärker werden könne, wenn es zum „Grexit“ käme.

Oder – erinnern Sie sich noch an die negativen Target-Salden der europäischen Krisenländer? Wenn nicht, kein Problem – es hat mit den langfristigen Notierungen des DAX 30 Index wenig zu tun. Denn trotz aller Krisen steigen die Aktienmärkte.

Ich sehe die Krisen natürlich auch. Sie können auch Auslöser für eine mehr oder weniger starke Korrektur der Märkte sein. Aber sie werden die Märkte nicht „logischerweise“ in einen Abwärtstrend führen.

Denn würden Börsenkurse der Logik folgen, wären künftige Kursbewegungen berechenbar. Sie könnten mit einem Taschenrechner die Kurse von morgen berechnen und wären über Nacht reich.

DAX 30 Index: 25.000 Punkte wahrscheinlicher als 6.000 Punkte

Die Börse ist Psychologie, Emotion, Angst und Gier. Diese Mischung bekommen Sie nicht in logische Argumente gefasst. Und so gilt es, die logischen Argumente zu kennen, diese aber nicht zu hoch, vor allem nicht als allein ausschlaggebend zu bewerten.

Wir haben derzeit historisch niedrige Zinsen, die bis hin zu Negativ-Zinsen führen. Wir haben eine Liquidität in Rekordhöhe. Diese Kombination aus Liquidität, die angelegt sein will und Negativ-Zinsen, gepaart mit der erwähnten Psychologie führt zu steigenden Märkten und meiner Prognose:

Eine Kursverdopplung des DAX 30 Index, also rund 25.000 Punkte, ist wahrscheinlicher als eine Halbierung auf etwa 6.000 Punkte.

Calls kaufen und mit Puts absichern = optimale Depotausrichtung

Nun bin ich nicht blauäugig (weder in meinen Überlegungen, noch wenn ich in den Spiegel schaue), also gilt es, Sicherheit ins Depot einzubauen:

Wenn Sie mit Call-Optionen auf steigende Märkte setzen und das Depot mit Put-Optionen absichern, haben Sie ein optimales Depot für die derzeitige „unlogische“ Börsenlage und damit haben Sie bestmögliche Gewinn-Chancen, ist doch logisch.

Zum guten Schluss: Heute vor 93 Jahren, also am 09.04.1922, kam der deutsche Schriftsteller Carl Amery zur Welt. Von ihm stammt mein heutiges Zitat:

„Risiko ist die Bugwelle des Erfolges.“

Ein Zitat, wie geschaffen für die Börse. Ich bemühe mich an dieser Stelle, Ihre Bugwelle des Erfolges zu optimieren. In der Hoffnung, dass mir das immer mal wieder gelingt, sende ich beste Grüße

© Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

9. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.

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