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DAX 30: BMW nach Rekordergebnis Schlusslicht

BMW, der weltweit größte Premium-Autobauer, veröffentlichte heute die Ergebnisse für das vergangene Geschäftsjahr und kündigte an, auch in diesem Jahr die Verkaufszahlen, den Umsatz und das Ergebnis abermals „solide“ steigern zu wollen.

Wie der im DAX gelistete Autobauer dies trotz der vergleichsweise unsicheren Zeiten schaffen will und wie die Ergebnisse im vergangenen Jahr im Detail ausfielen, erfahren Sie jetzt.

Die 2014er-Zahlen im Detail

BMW steigerte im Geschäftsjahr 2014 den Umsatz um 5,7% auf den Rekordwert von 80,40 Mrd. Euro und den operativen Gewinn (EBIT) um 14,3% auf 9,12 Mrd. Euro. Auch die operative Marge des Automobilgeschäfts verbesserte der Konzern von 9,4 auf 9,6%.

Unterm Strich verdiente BMW mit 5,80 Mrd. Euro 9,3% mehr als im Vorjahr. BMW will die Aktionäre an dem Rekordergebnis teilhaben lassen und plant mit 2,90 Euro je Stammaktie und 2,92 Euro je Vorzugsaktie eine im Vergleich zum Vorjahr um 30 Cent erhöhte Gewinnausschüttung. Es handelt sich somit um die höchste Dividende der Unternehmensgeschichte.


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Die Dividendenrendite der Stammaktie liegt bei 2,53% und die der Vorzugsaktie bei 3,42%. Beide Werte wurden auf Basis des aktuellen Kurses der Stamm- und Vorzugs-Aktie von BMW ermittelt.

Nachfrage im vergangenen Jahr enorm gestiegen

Die Nachfrage nach BMW-Modellen ist im vergangenen Jahr enorm gestiegen: BMW lieferte mit 1,81 Mio. Fahrzeugen seiner Kernmarke, rund 302.000 Wagen der Marke Mini und 4.063 Rolls-Royce-Limousinen 7,9% mehr Autos als im Vorjahr aus und damit so viele wie nie zuvor in der Unternehmensgeschichte.

Vor allem die Reihen 3er, 4er, 5er und das SUV-Modell X5 stießen auf großes Interesse bei den Kunden. In diesem Jahr will BMW den Absatz „solide“ auf einen weiteren Rekordwert steigern, wie Konzernchef Reithofer heute bekräftigte. Als „soliden“ Zuwachs bezeichnet BMW in der Regel eine Steigerung um einen mittleren bis hohen einstelligen Prozentwert.

Mit dem weiteren Plus will BMW seine Spitzenposition vor den beiden anderen deutschen Premium-Herstellern Audi und Daimler verteidigen. „Wir wollen der weltweit führende Hersteller von Premiumfahrzeugen bleiben“, sagte Reithofer.

Das erwartet BMW für das laufende Jahr

Im laufenden Jahr will BMW den Vorsteuergewinn, die Erlöse und den Absatz abermals steigern. Das teilte der Konzern heute im Rahmen der Bilanzpressekonferenz mit. „Die BMW Group hat ein neues Leistungsniveau erreicht“, sagte Vorstandschef Norbert Reithofer. Die operative Marge des Automobilgeschäfts dürfte nach der nun vorgelegten Unternehmensprognose im sogenannten Zielkorridor von 8 bis 10% verharren.

Reithofer warnte am Mittwoch abermals vor politischen Unsicherheiten. „Es existieren viele Ungewissheiten“, sagte er. Die Krisen in einigen Weltregionen wirkten sich auch auf die Automobilmärkte aus. „Volatilität ist die neue Konstante“, sagte der Unternehmenschef vor diesem Hintergrund.

Warum BMW-Stamm- und Vorzugsaktie heute verlieren

Trotz der Rekordzahlen und der Aussicht auf weitere Rekorde im laufenden Jahr ist die BMW-Aktie heute mit einem deutlichen Minus das Schlusslicht im DAX. Da es dafür keine eindeutigen Gründe gibt, kann ich im Grunde nur spekulieren.

Ein Grund könnte sein, dass sich der chinesische Automarkt, zuletzt der wichtigste Wachstumsmarkt von BMW, laut BMW-Chef Reithofer „normalisiere“. Dies könnte zur Folge haben, dass die Wachstumspläne von BMW kritisch beäugt werden. Zudem hatten einige Analysten ein noch besseres 2014er-Ergebnis erwartet. Auch dies könnte ein Grund für den Kursrutsch bei BMW sein.

Ein weiteres – und aus meiner Sicht sehr wahrscheinliches – Argument ist, dass viele Anleger sich heute dazu entschlossen haben, Gewinne mitzunehmen. Schließlich haben sich sowohl die Stamm- als auch die Vorzugsaktie von BMW in den vergangenen Wochen und Monaten hervorragend entwickelt.

Unterm Strich bleibt nach meiner Einschätzung also kein Grund zur Panik für die BMW-Aktionäre unter Ihnen.

18. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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