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DAX 30: Das Brett wird immer dicker oder das Wenn-dann-Prinzip

Beim sonntäglichen Fußball-Stammtisch auf dem TV-Sender Sport1 werden Phrasen der Diskussions-Teilnehmer mit „3 € ins Phrasen-Schwein“ bestraft.

Ich zahle also heute gedanklich 3 €, um mit einer Phase beginnen zu können, denn sie passt einfach so schön:

„Der DAX 30 muss ein dickes Brett bohren!“

Im Allgemeinen beschreibt diese Phrase, dass ein langwieriges Problem vorhanden ist, welches nur mit Geduld zu lösen ist.

Beim DAX 30 ist es die Widerstands-Zone bei 10.700 / 10.800 Punkten, wobei dies seit dieser Woche nicht mehr so ganz stimmt:

Denn durch den gescheiterten Versuch, diesen Bereich zu überwinden, hat der deutsche Leitindex diese Widerstands-Zone in dieser Woche auf 10.700 / 10.827 ausgebaut.

Gescheiterter Ausbruchs-Versuch Nr. 4

Anders gesagt: Das „Brett, das der DAX 30 bohren muss“, ist noch etwas dicker geworden, als es ohnehin schon war. Schauen wir uns das einmal gemeinsam in der Grafik an.

dax-30_26-10-2016

DAX: Nur ein weiterer gescheiterter Ausbruchs-Versuch


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Das pinkfarbene Rechteck illustriert es sehr schön:

Am Montag und Dienstag dieser Woche scheiterte der inzwischen 3. Versuch, die genannte Widerstands-Zone zu überwinden. Ein 4. Anlauf wurde am 21. September schon bei 10.705 im Keim erstickt.

Arbeiten Sie nach dem „Wenn-dann-Prinzip“

So ärgerlich das erneute Scheitern des DAX 30 ist: Hier zeigt sich wieder einmal eine enorme Stärke der Charttechnik: Ich nenne es das „Wenn-dann-Prinzip“.

Am Montag schrieb ich Ihnen in meiner DAX-Analyse:

„Das neue Jahreshoch, das wir heute im DAX sehen, KANN der Startschuss zur Jahresend-Rallye sein.

Dazu ist indes erforderlich, dass die Widerstands-Zone bei 10.700 / 10.800 Punkten nachhaltig – also dauerhaft und klar – überboten wird.“

Erst WENN der DAX dauerhaft und klar über der Widerstands-Zone notiert, DANN bekommen wir die ersehnte Jahresend-Rallye.

Was auf den 1. Blick wie eine Aussage klingt, die sich beide Möglichkeiten offen halten möchte, ist in Wahrheit eine für Sie exzellente Entscheidungs-Grundlage:

Ein Einstieg lohnt sich für Sie erst DANN, WENN.

Vermeiden Sie einen typischen Anfänger-Fehler

Das Investieren nach dem „Wenn-dann-Prinzip“ erspart Ihnen so manches Fehl-Investment. Denn es bewahrt Sie vor einem typischen Anfänger-Fehler:

Wir sind zumeist bestrebt, aus unseren Investments das Bestmögliche herauszuholen.

Das ist grundsätzlich ja auch in Ordnung. Doch dieses Streben verführt zu einem Handeln nach dem Prinzip Hoffnung:

„Diesmal wird dem DAX 30 der Ausbruch bestimmt gelingen – also steige ich jetzt schon mal früher ein, um meinen Gewinn zu maximieren!“

Mich hat dieses Vorgehen in meinen Anfänger-Jahren als Investor viel Geld gekostet und mir zahlreiche Frustrationen beschert.

Denn: Unter dem Strich zahlen Sie für die Investment-Fehlversuche mehr Geld, als wenn Sie auf ein klares Signal vom Markt gewartet und einen etwas schmaleren, aber dafür wahrscheinlicheren Gewinn akzeptiert hätten.

Geduld ist eine der größten Investoren-Tugenden

Geduld ist eine der größten Tugenden, die Sie als Investor besitzen können. Denn schließlich ist die Börse kein Wunschkonzert: Wir müssen das annehmen, was uns die Finanzmärkte anbieten.

Bleiben Sie also geduldig, bis der DAX 30 sein dickes Brett endlich gebohrt hat.

Und WENN er es geschafft hat, DANN ist es für Sie noch immer früh genug, von der sich anschließenden Jahresend-Rallye zu profitieren.

26. Oktober 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.

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