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DAX 30: Der Vorteil der Analyse mit Wochenschlusskursen

Vergangene Woche hat der DAX 30 mit 10.827 Punkten sein Jahreshoch erreicht.

Damit war der Widerstand im Kursbereich von 10.700 Punkten kurzfristig deutlich überwunden. Die Jahresendrally schien gestartet.

Dieses „kleine Aber“ habe ich Ihnen geschrieben:

„Um endgültig in Richtung 11.000 Punkte, 12.000 Punkte und dann auf Allzeithoch zu klettern, ist ein Wochenschlusskurs über 10.800 Punkte, idealerweise deutlich höher, wünschenswert.

Der DAX 30 muss also ‚nur’ sein derzeitiges Kursniveau halten, um Notierungen von 11.000 Punkten und mehr in Angriff zu nehmen.“

Erneut hat sich gezeigt, dass eine Chart-Analyse für mittel- und langfristige Prognosen am besten auf Basis der Wochenschlusskurse möglich ist.

Denn wie Ihnen der untenstehende Chart – natürlich auf Wochenschlusskursbasis – zeigt, war der schöne Ausbruch im Wochenverlauf ein Fehlausbruch.

Analyse und Prognose per Wochenschlusskurs ist treffsicher

Wenn Sie die folgende Erklärung zum Chart auf Basis seiner Wochenschlusskurse kennen, lesen Sie einfach beim Chart weiter.

Wenn es für Sie neu ist:

Die Analyse eines Charts auf Basis seiner Wochenschlusskurse (hier der Chart des DAX 30, freitags, 20 Uhr, Börse Frankfurt) hat einen großen Vorteil:


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Kursspitzen nach oben und unten, die im Laufe einer Woche entstehen, werden herausgefiltert.

Diese Sichtweise stellt Trends besser und ruhiger dar. Für mittelfristige Trend-Bestimmungen ist das eine hervorragende Chart-Einstellung.

Gerade in schwankungsreichen Börsen-Phasen, in denen die Indizes im Wochenverlauf um mehrere 100 Punkte nach oben oder unten springen, ermöglicht die Betrachtung auf Basis der Wochenschlusskurse eine optimale mittelfristige Analyse.

DAX 30 mit Fehlausbruch

dax-index_2016_10_29

Auf Basis seiner Wochenschlusskurse hat der DAX 30 den Widerstand bei 10.700 Punkten (grün markiert) nach wie vor nicht überwunden. Der letzte Wochenschlusskurs lag bei 10.669 Punkten.

Mit rot und zusätzlich mit einem roten Kreis gekennzeichnet habe ich die Kursgewinne aus dem Wochenverlauf eingezeichnet.

Diesen rot markierten Bereich sehen Sie im Chart des DAX 30 auf Wochenschlusskursbasis überhaupt nicht. Sie müssen ihn auch nicht sehen, im Gegenteil: Er führt nur zu falschen Analysen.

Deshalb habe ich in der vergangenen Woche auch zurückhaltend geschrieben:

„Mit dem jetzt bevorstehenden Ausbruch auf Jahreshoch startet gegebenenfalls die Jahresendrally.“

Mit „gegebenenfalls“ habe ich den bestätigenden Wochenschlusskurs im Bereich von 10.800 Punkten angesprochen. Diese Bestätigung gab es dann leider nicht.

DAX 30: Und was ist nun mit der Jahresendrally?

Ich bewerte positiv, dass sich der DAX knapp unter Jahreshoch festigt. Und das trotz aller Kriege und Krisen, die dieses Jahr bestimmen.

Aber der Ausbruch nach oben ist noch nicht geschafft. Es fehlt die treibende Kraft der US-Indizes Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq.

In den USA gibt es die Unsicherheit der Präsidentschafts-Wahlen am 08.11.2016.

Ein Analyst nannte den Termin einen „Bremsklotz“, der erst beseitigt sein muss, damit Sicherheit einkehrt und die Kurse weiter aufwärts tendieren.

Dabei ist weniger wichtig, wer gewinnt, als dass endlich Klarheit herrscht. Denn die Märkte lieben Sicherheit und sei es eine, die auf schlechten Nachrichten beruht.

Gut ist, dass das unwürdige Schauspiel des US-Wahlk(r)ampfs mit dem 08.11.2016 vorbei ist. Dann ist auch dieser „Bremsklotz“ beseitigt und es kann endlich losgehen.

Ich wiederhole deshalb meine Aussage, dass Call-Optionen weitaus bessere Gewinn-Chancen als Put-Optionen haben. Und – nie darf es fehlen:

Ich rate Ihnen dringend, Ihre gekauften Call-Optionen mit dem Kauf von Put-Optionen abzusichern.

Zum guten Schluss: Heute vor 281 Jahren, also am 30. Oktober 1735, kam John Adams, der 2. Präsident der Vereinigten Staaten, zur Welt.

Er sagte: „Der Besitz ist mit Sicherheit ein Recht der Menschheit das genauso real ist wie die Freiheit.“

Ich wünsche Ihnen Besitz und Freiheit!

© Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

31. Oktober 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.

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