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DAX 30: Gewöhnung trifft Gedächtnis

Im noch recht jungen neuen Börsenjahr hat der DAX 30 bislang wenig zustande gebracht: Ein kleiner Kurshüpfer am ersten Handelstag – das war’s.

Seither beißt sich der deutsche Leitindex an der Marke 11.600 Punkte die Zähne aus.

Eine Marke nicht überwinden können – da war doch was? Richtig: Im August durchbrach der DAX 30 seinen seit April 2015 ausgebildeten Abwärtstrend.

Doch statt weiter zu klettern, kam er bis Anfang Dezember nicht über 10.700, 10.800 Zähler hinaus.

Steht uns nun erneut eine solche Durststrecke ins Haus?

Das Problem heißt Widerstand

Diese Problematik, ein bestimmtes Niveau längere Zeit nicht überwinden zu können, trägt einen Namen: Widerstand.

Immer wieder erleben wir, dass Indizes oder Aktien an einer scheinbar unsichtbaren Mauer abprallen. Was ist der Grund dafür?

Die Antwort ist vielleicht einfacher, als Sie denken – es ist, wie so oft, eine Sache von Angebot und Nachfrage:

Wenn ein Aktienkurs oder ein Index nur bis zu einem bestimmten Niveau klettern, dann übersteigt an diesem Punkt das Angebot die Nachfrage.


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Wieder einmal funkt die menschliche Natur dazwischen

Aus welchen Gründen auch immer halten die Marktteilnehmer den Aktienkurs oder den Index an diesem Punkt erst einmal für ausgereizt oder für angemessen bewertet:

Sie steigen aus und nehmen Gewinne mit.

Herrscht dieses „Gefühl“ beim nächsten Anstieg noch immer vor, dann wird aus dem ersten Haltepunkt ein Widerstand.

Sollte der Index oder die Aktie auch beim dritten Versuch scheitern, dann gesellt sich zusätzlich der Bekanntheits-Effekt hinzu:

Die Marktteilnehmer wissen inzwischen, dass die Aktie oder der Index an diesem Niveau Schwierigkeiten hat. Oder sie erinnern sich daran, dass es an diesem Punkt schon früher einmal nicht weiter voran ging.

Last not least funktioniert das Ganze auch noch in der anderen Richtung, nämlich als Unterstützung.

Und nicht selten erleben wir, dass sich ehemalige Widerstände, nachdem sie überwunden wurden, später zu Unterstützungen wandeln.

Ein Linien-Wochen-Chart für den besseren Überblick

Um das in einem Chart erkennen zu können, ist es, wie so oft, am sinnvollsten, den Chart so einfach wie möglich zu gestalten sowie einen längeren Zeitraum zu wählen.

Eine dafür perfekt geeignete Darstellung ist der Linien-Wochen-Chart. Hier werden ausschließlich die Wochenschlusskurse angezeigt:


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dax-wochen-chart_11-01-2017

DAX 30: Widerstände bilden sich gerne an „runden“ Marken

Sie sehen es in dieser Grafik ganz prima:

Indizes (und meist auch Aktien) tun sich v. a. an runden Marken recht schwer. Wir hatten die Thematik schon gestern im Zusammenhang mit der 20.000er-Marke im Dow Jones aufgegriffen:

Widerstände: Gewöhnung trifft Gedächtnis

Es ist v. a. ein Gewöhnungs-Effekt.

Darüber hinaus liegt es auch in unserer menschlichen Natur, dass wir „runde“ Marken wie 10.000 oder 10.700 besser im Gedächtnis behalten als beispielsweise einen DAX-Stand von 10.378.

Beim deutschen Leitindex bildeten die Niveaus 5.000, 8.000, 9.000 und 10.000 Punkte in der Vergangenheit „runde“ Widerstände.

Die 8.000er-Marke hat dabei eine ganz besondere Bedeutung, weil der DAX 30 daran 12 Jahre lang scheiterte.

Morgen knöpfen wir uns die aktuelle DAX-Lage vor

Im nächsten Chartanalyse-Trends-Beitrag werden wir einmal etwas näher in das aktuelle Geschehen zoomen. Dann erfahren Sie auch, wie es beim DAX 30 demnächst weitergeht.

Außerdem zeige ich Ihnen, auf welche DAX-Marken Sie künftig in puncto Widerstand und Unterstützung Ihr besonderes Augenmerk legen sollten.

11. Januar 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.