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DAX 30: Mein geheimes Frühwarnsystem rät zum Einstieg

An der Wall Street bewegt sich schon seit Mitte Juli so gut wie gar nichts mehr.

Der S&P 500 beispielsweise pendelt zwischen 2.147 Punkten auf der Unter- und 2.193 auf der Oberseite – das ist eine Bandbreite von gerade einmal +2,1%.

Nicht viel besser präsentiert sich der DAX 30: Immerhin konnte der deutsche Leitindex zur Monatsmitte noch ein neues Jahreshoch markieren.

Doch seither beobachten wir auch hier ein Pendeln zwischen 10.443 und 10.802 Zählern (+3,4%).

Ist dies eine Entwicklung, die Sie nervös machen sollte? „Schau’n mer mal!“, wie der berühmte Fußball-Kaiser Franz Beckenbauer zu sagen pflegt.

Aktienmärkte bewegen sich in Trends

Eingefleischte Chartanalyse-Trends-Leser kennen meinen Leitsatz bereits: „Aktienmärkte bewegen sich in Trends“. Dabei unterscheiden wir kurz-, mittel- und langfristige Trends.

Kurze Trends dauern zwischen Tagen und Wochen an, mittelfristige zwischen Wochen und Monaten und langfristige zwischen Monaten und Jahren. Was Börsen-Unerfahrene dabei gerne übersehen:

Trends können zeitweilig auch gegeneinander laufen.

Ein Beispiel: Der DAX 30 bewegte sich vom Brexit-Tief Ende Juni bis zum 8. August zwar mittelfristig aufwärts, doch der übergeordnete langfristige Trend seit April 2015 zeigte bis dahin abwärts.

Erst mit der Überwindung am 9. August wurde dieser Abwärtstrend aufgehoben.


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Aus diesem kleinen Beispiel wird bereits offensichtlich: Übergeordnete Trends sind für Sie als Investor bedeutsamer als die untergeordneten. Mit diesem Wissen können Sie auch viel entspannter investieren.

Denn: Wenn Sie wissen, dass der langfristige Trend aufwärts gerichtet ist, dann braucht Sie eine kurzfristige Abwärts-Bewegung nicht zu sorgen oder zu irritieren.

Mein geheimes Frühwarnsystem

Ich habe vor einigen Jahren eine Art charttechnisches „Frühwarnsystem“ entdeckt. Dieses Geheimnis werde ich jetzt mit Ihnen teilen.

Mein Frühwarnsystem besteht aus dem Relative Stärke Index (RSI) oder, präziser formuliert: aus den von diesem Indikator generierten Trends.

Dabei benutze ich den RSI indes nicht in der traditionellen Weise: Dieser Indikator für die Trend-Intensität wird zumeist auf Tagesbasis mit einer 14er-Periode (14-Tages-RSI) genutzt.

Für mein Frühwarnsystem beobachte ich dessen Trends auf Monatsbasis (14-Monats-RSI).

Präzise Signale über 3 Dekaden

Das Ergebnis wird auch Sie erstaunen: Die nachfolgende Grafik zeigt Ihnen des DAX-Verlauf der vergangenen 30 Jahre als Monats-Chart plus dem Relative Stärke Index:

dax 30 monats-chart mit rsi-29-08-2016

DAX 30 Monats-Chart: RSI seit Juli im Kaufsignal

Immer dann, wenn ein Trend im Indikator gebrochen wurde, entstand ein Kaufsignal  (grüne vertikale Balken) bzw. ein Verkaufs-Signal (rote vertikale Balken).

Die DAX-Bewegung zwischen den jeweiligen Signalen reicht wohl als Beleg für die Tauglichkeit dieser Signale völlig aus!

Nur 2 „leicht diffizilere“ Signale

Tatsächlich wurde es nur an 2 Punkten etwas diffiziler. Diese Signale habe ich im Chart mit blauen Kreisen versehen.

Wie die gestrichelten grünen Trend-Linien zeigen, gab es hier schon frühzeitige Verkaufs-Signale:

Der DAX tendierte danach zwar noch weiter aufwärts, aber immerhin hätten Sie die Rücksetzer in 1997 und 1998 weitgehend vermieden (blaue vertikale Balken).

Überdies befand sich der RSI seit 1988 in einem übergeordneten Aufwärtstrend. Somit konnte der Aufsetzer im Jahr 1998 (orangefarbener Kreis) sogar als neues Kaufsignal gewertet werden – in aller Vorsicht!

Denn die blauen Linien im Chart belegen eine Divergenz (Abweichung):

Während der DAX 1998 und 2000 noch höhere Hochs ausbildete, generierte der RSI jeweils tiefer liegende Hochpunkte – eine frühe Warnung, dass diesem Trend bald die Puste ausgehen würde.

Lediglich im Jahr 2014 entpuppte sich das Verkaufssignal als zu frühzeitig:

Wenngleich Sie auch hier zunächst wieder die anschließende Abwärts-Bewegung bis Oktober 2014 vermieden hätten, wäre die folgende Aufwärts-Rallye bis April 2015 verpasst worden.

Fazit

Insgesamt kann man mit diesem einen Aussetzer in 30 Jahren gut leben, denke ich. Insgesamt betrachtet prägte mein Frühwarnsystem exzellente Kauf- UND Verkaufs-Signale aus.

Was für Sie aktuell jedoch weit bedeutender ist: Der Relative Stärke Index auf Monatsbasis hat im Juli ein Kaufsignal generiert, wie wir es in den letzten 3 Jahrzehnten lediglich viermal erlebt haben.

Mein Frühwarnsystem warnt Sie also aktuell dringend davor, jetzt aus Aktien auszusteigen. Der langfristige Aufwärtstrend hat vielmehr gerade erst begonnen!

29. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.

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