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DAX-30-Wert Adidas gibt seinem Aktienkurs einen Extra-Push

Uneinheitlich präsentiert sich heute der DAX-30. Während an der Spitze Continental von guten Quartalszahlen profitiert, steht die BMW-Aktie ganz unten. Hier lässt das schwächere China-Geschäft die Anleger Trübsal blasen. Mittendrin bewegen sich die Adidas-Papiere.

Der Sportartikelhersteller präsentiert am Donnerstag seine Zahlen zum zweiten Quartal. Im Schnitt erwarten die Analysten ein weiteres Umsatzwachstum um 12 Prozent, der Netto-Gewinn soll um gut sechs Prozent steigen. Damit würde sich Adidas im Rahmen der bisher prognostizierten Ergebnisse bewegen.

Interessant wird der Blick auf den Gewinn je Aktie, der sich sicherlich deutlich besser entwickelt hat als der Gesamtgewinn. Warum? Mit dem im November 2014 gestarteten Aktienrückkauf-Programm sorgt Adidas für den Extra-Push.

Positive Kurseffekte durch Aktienrückkauf

Konkret: Das Aktienrückkauf-Programm liefert positive Kurseffekte: Bislang hat Adidas für 600 Mio. Euro eigene Aktien zurückgekauft – das sind 4,31 Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft.


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Da Adidas die Aktien zwecks Kapitalherabsetzung vernichtet, erhalten die Adidas-Aktionäre automatisch gut 4 Prozent mehr vom Unternehmensgewinn. Das gleiche gilt für die Dividendensumme – auch von ihr erhalten die Aktionäre Stand heute 4 Prozent mehr.

Vorteile, die auch in Zukunft andauern werden. Denn das Aktienrückkauf-Programm läuft noch weiter – bis Herbst 2017 will der Sportartikelhersteller für insgesamt 1,5 Mrd. Euro eigene Aktien erwerben und vernichten. Und die Effekte des Programms werden den Aktienkurs weiter steigen lassen.

Diese Annahme wird bereits durch den Blick auf den S&P 500 Buyback Index bewiesen: Der Index, der die 100 US-Unternehmen mit den größten Rückkauf-Programmen umfasst, lief in den vergangenen drei Jahren deutlich besser als der Vergleichsindex S&P 500.

Während sich der Buyback-Index (zu deutsch: „Rückkauf-Index“) mit einem Plus von 89 Prozent fast verdoppelte, erzielte der US-amerikanische Leitindex S&P 500 gerade einmal ein Plus von 62 Prozent.

Auch fundamental stimmt es bei Adidas

Unabhängig vom Aktienrückkauf stimmt es auch fundamental bei Adidas. Bei der Präsentation der neuesten Quartalszahlen könnten die Herzogenauracher im Umsatz sogar nach der jüngsten Aufwärtsdynamik positiv überraschen. Fest rechne ich damit, dass Adidas-Chef Herbert Hainer die Jahresprognose untermauern wird.

Im März hatte Hainer die neue Konzernstrategie vorgestellt, die bis 2020 ein jährliches Umsatzwachstum im hohen einstelligen Bereich vorsieht. Der Konzerngewinn soll pro Jahr sogar im Schnitt um 15 Prozent wachsen.

Adidas fokussiert sich dabei vor allem auf drei Bereiche: Neben Fußball gehören dazu die Segmente „Running“ (Lauf-Equipment) und „Adidas Originals“. Hier will Adidas vor allem mit Schauspielern und Musikern wie Kanye West die Marke „Adidas“ wieder deutlich sichtbarer machen.

Den institutionellen Anlegern gefallen die Pläne: Jüngst meldete die Capital Group, dass sie ihren Aktien-Anteil an Adidas auf 3,02 Prozent erhöht hat.

4. August 2015

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Philipp Ley
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

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