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DAX-Achterbahnfahrt geht weiter

Nach dem guten Start in die neue Handelswoche ging es gestern mit den Kursen wieder nach unten – und zwar deutlich. Der DAX baute seine Verluste im Handelsverlauf stetig aus und schloss schließlich mit einem Abschlag von 2,7%. Dies war bereits der zwölfte Handelstag im laufenden Jahr mit einer Kursbewegung von 2,5% oder mehr.

Immer, wenn man als Anleger das Gefühl hat, dass sich die Wogen an den Börsen glätten, folgen neue Turbulenzen. Die Achterbahnfahrt dauert also an. Trotz der kurzfristigen Kursausschläge zeigt der übergeordnete Trend beim DAX aber weiter nach oben.

Yuan-Abwertung belastet die Anlegerstimmung

Gestern drückte unter anderem die Abwertung des chinesischen Yuan auf die Stimmung der Anleger. Die Notenbank wertete den Mittelkurs der chinesischen Währung um 1,9% ab – so stark wie seit 2005 nicht. Daraufhin fiel der Yuan gegenüber dem amerikanischen Dollar auf den niedrigsten Stand seit drei Jahren.

Die Maßnahme der chinesischen Notenbank verstärkt unter den Anlegern die Sorge um die weitere Entwicklung der Konjunktur im Reich der Mitte. Zudem schwächt die Abwertung die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Firmen in China. Die Aktien der Autobauer, für die der chinesische Markt eine wichtige Rolle spielt, zählten deshalb gestern zu den größten Verlierern im DAX.


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ZEW-Index steigt, doch die Konjunkturerwartungen gehen zurück

Als zusätzlicher Belastungsfaktor erwies sich der ZEW-Index, den das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung aufgrund einer Umfrage unter deutschen Finanzexperten monatlich ermittelt.

Der Index für die Bewertung der aktuellen Lage stieg zwar deutlicher als erwartet von 63,9 auf 65,7 Punkte. Der Index für die Konjunkturerwartungen ging jedoch um 4,7 auf nur noch 25,0 Zähler zurück.

Trotz dieser eher skeptischen Einschätzung der zukünftigen Entwicklung geht das Institut weiter von einer Fortsetzung des Aufschwungs aus. „Der deutsche Konjunkturmotor läuft weiterhin gut“, so ZEW-Präsident Clemens Fuest.

DAX hat kurzfristigen Abwärtstrendkanal nach oben verlassen

Trotz der deutlichen Abschläge, die der DAX daraufhin gestern hinnehmen musste, hat sich an der Ausgangslage bislang nicht viel verändert, wie ein Blick auf das „große Bild“ zeigt. Mitte Juli war der DAX aus dem kurzfristigen Abwärtstrendkanal, der sich seit dem Erreichen des Allzeithochs (12.391 Punkte) Mitte April ausgebildet hatte, ausgebrochen.

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In der Folge kehrte der Index nochmals kurzzeitig in diesen Kanal zurück, notiert aktuell aber – trotz der jüngsten Abschläge – nach wie vor über der oberen Begrenzung. Die Chancen für eine baldige Wiederaufnahme des langfristigen Aufwärtstrends sind also weiterhin gut.

Die Chancen für eine Fortsetzung des Bullenmarkts bleiben gut

Das insgesamt positive Bild trübt sich erst dann deutlich ein, sollte die runde 11.000er-Marke nach unten durchbrochen werden. Bei einer Rückkehr in den Abwärtstrendkanal, die gleichbedeutend wäre mit einem Fall unter die steigende 200-Tage-Linie, drohen kurzfristig weitere Einbußen. In diesem Fall ist ein Test des Korrekturtiefs vom Juli (10.053) zu erwarten.

Bislang allerdings ist der übergeordnete Trend intakt. Die Chancen für eine Fortsetzung des Bullenmarkts bleiben gut. Daher sollte es sich lohnen, zwischenzeitliche Schwächephasen zum Einstieg in trendstarke Aktien zu nutzen.

12. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Kelnberger. Über den Autor

Chefanalyst Michael Kelnberger ist der Experte für Aktien. Er setzt auf nachweislich erfolgreiche Anlage-Strategien: Die Trend-Strategie im Dienst Volltreffer Aktien und die mechanische Handlungsstrategie im Ranglisten Investor. So erzielt er für seine Leser beider Dienste stets überdurchschnittliche Renditen. Profitieren auch Sie von seinem Know-How.

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