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Dax beendet starke Handelswoche mit leichten Abschlägen

Griechenland ist gerettet, der Grexit vom Tisch – zumindest vorerst scheint die Euro-Krise aus Sicht der Börsianer gelöst. Entsprechend stark zeigte sich der Dax im Verlauf der vergangenen Woche.

Nach den europäischen Spitzenpolitikern und dem griechischen Parlament zieht auch die Europäische Zentralbank mit und gewährt griechischen Banken weitere Nothilfen. Diese Meldung vom Donnerstag wurde von den Anlegern erleichtert zur Kenntnis genommen, der Leitindex in Frankfurt machte einen gehörigen Satz nach oben.

Leitzins unverändert, Autobranche boomt

Den Leitzins beließ die EZB auf dem historisch niedrigen Wert von 0,05 Prozent. Die Notenbanker rechnen zudem mit einer positiven Konjunkturentwicklung in der Währungsunion in den kommenden Monaten.


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Positive Nachrichten kamen zudem aus der Automobilbranche. Der Herstellerverband ACEA teilte am Donnerstag mit, dass die Anzahl neuzugelassener Fahrzeuge im Juni um 14,6 Prozent auf 1,36 Millionen Stück angestiegen ist – damit verzeichnet die Branche den stärksten monatlichen Zuwachs seit mehr als fünf Jahren.

Die Aktien deutscher Autobauer standen daraufhin bei Anlegern hoch im Kurs, mussten jedoch am Freitag einen Teil ihrer Gewinne wieder abgeben: Anteilsscheine von BMW verloren 0,2 Prozent, die Volkswagen-Vorzugsaktie 0,5 Prozent und Daimler schloss 0,8 Prozent tiefer als am Donnerstag.

Dax mit leichtem Rücksetzer nach starker Woche

Auch insgesamt verzeichnete der Dax zum Wochenausklang einen leichten Dämpfer. Der Leitindex ging 0,4 Prozent tiefer bei 11.673 Zählern ins Wochenende. Auf Wochensicht steht unterm Strich jedoch ein Plus von mehr als 3 Prozent.

Auf den Verkaufszetteln landeten vor allem die Energiekonzerne. Aktien von Eon verbilligten sich um 1,5 Prozent, Papiere des Konkurrenten RWE verzeichneten einen Abschlag von 1,8 Prozent. Die rote Laterne ging an Lanxess mit einem Minus von 2,5 Prozent.

K+S profitiert von Übernahmepoker

Spitzenreiter war die Deutsche Börse, deren Aktien um 1,5 Prozent zulegen konnten, gefolgt von K+S mit einem Plus von 1,2 Prozent. Der Düngemittelhersteller profitiert derzeit von einem Übernahmepoker mit Potash.

Der kanadische Konkurrent hatte kürzlich eine Offerte von 41 Euro je Aktie auf den Tisch gelegt. Das Management des Kasseler Unternehmens hatte das Angebot jedoch als zu niedrig zurückgewiesen. Zuletzt notierte das Papier bei gut 38 Euro. Es wird erwartet, dass Potash nachlegt und sein Angebot nach oben korrigiert – doch auch eine feindliche Übernahme wäre denkbar, ebenso wie ein Bieterwettstreit mit weiteren Konkurrenten.

20. Juli 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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