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Dax bleibt auf Achterbahnfahrt

Die Grundstimmung bleibt nervös, der Dax volatil, die Richtung unklar: Nach dem Absturz vom Montag und der Erholungsphase am Dienstag ging es am Mittwoch leicht abwärts. Nach einigem Hin und Her schloss das Barometer 1,3 Prozent schwächer bei 9.997 Zählern und verfehlte die Fünfstelligkeit damit denkbar knapp.

Große Verunsicherung, niedrige Umsätze, hohe Volatilität

Die angekündigte Leitzinssenkung durch die chinesische Zentralbank wurde an den Märkten zwar positiv aufgenommen, doch offenbar herrschen Zweifel, dass dieser Schachzug allein allzu viel Wirkung entfalten wird. Anleger hoffen wohl auf weitere Stützungsmaßnahmen, um die Konjunktur und auch den Konsum in Fernost anzukurbeln – solange die nicht kommen, bleibt die Stimmung aufgeheizt.

Gute US-Konjunkturdaten halfen immerhin dabei, die Verluste einzudämmen, die sich beim Dax zwischenzeitlich auf bis zu 2,7 Prozent summiert hatten. Die hohen Kursschwankungen von mehreren hundert Punkten pro Tag erklären Analysten allerdings zumindest zum Teil auch damit, dass während der Sommerferien traditionell die Umsätze relativ gering ausfallen. Dadurch wird der Dax in den Sommermonaten generell anfälliger für größere Volatilität.


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Nur Munich Re schafft Mini-Plus

Von den Einzelwerten schaffte allein die Münchener Rück den Sprung in die Gewinnzone mit einem minimalen Plus von 0,3 Prozent. Am unteren Ende der Skala landeten Infineon, Linde und SAP mit Abschlägen zwischen 3,2 und 3,3 Prozent.

Auch die Energieriesen zählten erneut zu den Verlierern des Tages. Aktien von Eon und RWE gaben um 2,1 und 2,4 Prozent nach und gehörten damit ebenfalls zu den schwächsten Dax-Titeln.

Die stark in China engagierten und deswegen zuletzt vermehrt unter Druck stehenden Autobauer landeten im Mittelfeld. BMW verlor 1,5 Prozent, Anteilsscheine von Daimler gaben um 1,2 Prozent nach. Etwas besser kam Volkswagen davon mit einem Minus von 0,5 Prozent.

27. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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