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Dax bringt 11.000 über die Ziellinie

Am vergangenen Donnerstag war es endlich soweit – erstmals in seiner Geschichte rettete der Dax die 11.000 Punkte über die Ziellinie. Dabei hatten Anleger im Handelsverlauf zunächst einmal zittern müssen, denn der Griechenland-Poker wurde bis zuletzt hart ausgefochten.

Athen hatte einen Antrag auf Verlängerung des Kreditprogramms gestellt, den das Finanzministerium in Berlin jedoch umgehend als unannehmbar zurückwies.

Am Parkett reagierten Anleger zwar kurzfristig mit Verkäufen, allerdings hellte sich die Stimmung schnell wieder auf, nachdem ermutigende Konjunkturdaten aus der Euro-Zone bekanntgegeben wurden, sodass es am Ende doch noch für den Sprung über die nächste Tausenderstelle reichte.

Griechenland-Kompromiss auf tönernen Füßen

In Sachen Griechenland ließ die vorläufige Einigung bis Freitagabend auf sich warten. Obwohl die Börsianer nicht wussten, was bei den Verhandlungen herauskommen würde, haben sie das Ergebnis im Handelsverlauf korrekt vorhergesagt und sich für Zukäufe entschieden.


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So kletterte der Leitindex auf ein neues Rekordhoch von 11.081 Zählern und schloss 0,4 Prozent fester bei 11.050 Punkten ebenfalls so hoch wie nie zuvor.

Letztlich verständigten sich die europäischen Finanzminister auf eine Verlängerung des Hilfsprogramms um vier Monate. Damit ist das befürchtete worst-case-Szenario eines „Grexit“, also eines Austritts Griechenlands aus der Währungsunion, zwar vorläufig abgewendet.

Doch so richtig glücklich ist niemand der Beteiligten über den erzielten Kompromiss, der letztlich nur als Zwischenschritt betrachtet werden kann: Viele ungelöste Probleme wurden – wie so oft – erst einmal vertagt. Sie werden bald wieder auf die Agenda rücken und dann womöglich für neue Probleme am politischen Parkett sorgen.

Adidas startet stark ins neue Jahr

Die Börsianer setzen unterdessen erst einmal einen Haken unter die Thematik und fokussieren sich wieder stärker auf Konjunkturdaten, Notenbank-Nachrichten und Unternehmenszahlen.

Mit letzteren konnte vor allem Adidas punkten. Der Sportartikelhersteller, dessen Aktie 2014 deutlich an Wert verloren hat, feierte einen starken Start ins neue Jahr. Das schob den Kurs bereits am Donnerstag an. Am Freitag legte das Papier nach einer positiven Analysteneinschätzung um weitere 1,4 Prozent zu und gehörte damit zu den Top-Titeln im Dax.

Enttäuscht zeigten sich am Donnerstag die Anleger der Deutschen Börse. Trotz solider Aufstellung blieb die erhoffte Dividendenerhöhung aus, sie verbleibt bei 2,10 Euro je Aktie. Anleger hatten sich mehr erhofft und schickten das Papier ins Minus.

Die Papiere von K+S, die am Donnerstag um bis zu 1,5 Prozent zugelegt hatten, gehörten am Freitag schon wieder zu den schwächsten Titeln im Leitindex. Sie gaben 1,2 Prozent ab.

Lufthansa will Dividende streichen

Ein negativer Analystenkommentar setzte außerdem die Anteilsscheine des Rückversicherers Münchener Rück unter Druck, die um 1,5 Prozent in die Verlustzone rutschten.

Die rote Laterne ging aber wieder einmal an die Lufthansa, die mit einem Minus von 4,3 Prozent weit abgeschlagen auf dem letzten Platz landete. Kein Wunder – die Airline will den Aktionäre die Dividende streichen, weil das Geschäftsjahr 2014 nicht besonders rund gelaufen ist.

Auf den vorderen Dax-Rängen tummelten sich am Freitag hingegen die Deutsche Post und BMW mit einem Plus von jeweils rund 1,5 Prozent sowie Spitzenreiterin Deutsche Telekom mit einem Aufschlag von 1,7 Prozent. Die lange ungeliebte Tochter T-Mobile US konnte zuletzt deutlich mehr Kunden hinzugewinnen.

23. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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