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DAX : Der wahre Grund für den Anstieg!

In den vergangenen Wochen kannte der deutsche Leitindex nur einen Weg: „ungebremst nach oben“. Er markierte ein Allzeithoch nach dem anderen. Selbst die 12.000er Grenze ist gefallen.

Konsolidierungen Fehlanzeige.

Experten rieben sich verwundert die Augen und das Argument für den unaufhaltsamen Anstieg war stets die EZB-Milliarden aus dem Anleihekaufprogramm. Es gibt aber noch einen anderen Grund, den viele nicht auf dem Plan haben. Dieser ist meines Erachtens der Hauptgrund für die fehlenden Konsolidierungen.

Es ist der schwache Euro gegenüber dem USD. Denn für Investoren aus dem Dollarraum steht der DAX-Index gar nicht so übertrieben hoch da, wie er für Europäer zu sein scheint.

Sie erkennen sofort, dass hier trotz des massiven Anstiegs noch nicht einmal die Jahreshochs aus dem vergangenen Jahr 2014 erreicht sind.

Das bedeutet, ein Investor aus dem Dollarraum kann auch jetzt noch den DAX-Index billiger einkaufen als noch vor einem Jahr!

Um Ihnen das zu verdeutlichen habe ich Ihnen im Folgenden den DAX-Index in USD angefertigt:

DAx USD

10-Jahreschart DAX-Index in USD

Das haben natürlich auch die Investoren erkannt und es sorgt fast täglich dafür, dass Waschkörbe von Kaufaufträgen aus den USA an die deutsche Börse fließen.

Die Konsequenz ist: Jeder Ansatz einer Konsolidierung wird sofort zunichte gemacht.

Für den Dollar-Investor gibt es einen weiteren „sexy“-Vorteil: Neben den erwarteten Kurssteigerungen wird auch irgendwann der Euro sich wieder gegenüber dem USD befestigen und sorgt beim US-Investor für dicke Zusatzgewinne. Denn die EU-Wirtschaft hängt der US-Wirtschaft zeitverzögert hinterher.

So wird der Zeitpunkt kommen, an dem auch in Europa die QE-Programme aufhören und die Zinsen ansteigen. Idealerweise ist das für den US-Investor dann der Fall, wenn die US-Wirtschaft schon wieder stagniert und die EU-Wirtschaft an Fahrt aufgenommen hat. Dann wird der Euro sich gegenüber dem USD befestigen und sorgt für die Zusatzgewinne.

Das bedeutet für Sie: Zunächst ist mit weiter steigenden Notierungen beim DAX zu rechnen. Die „altbewährten“ Gesetze sind vorübergehend außer Kraft gesetzt.

Wenn dann die oben erwähnte Situation eintritt und der Euro beginnt, sich zu befestigen, sollten Sie aufpassen. Denn ab da werden die US-Investoren auch wieder austeigen und für Kursabschwünge sorgen.

Das Zeitfenster sehe ich aber frühestens in 12-18 Monaten.

Auch wenn die Charttechnik in diesen Tagen der „irren Kaufeslust“ teilweise Fehlsignale liefert, so haben dennoch die Unterstützungs- und Widerstands-Marken Bestand und liefern uns wichtige Tradingpunkte.


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Analysieren wir zunächst im kurzfristigen 1-Monatschart des DAX-Index:

DAX 1803 1M

DAX-Chart 1 Monat (Stundenbalken)

Der Parabel-Dax: Dax hoch 2

Dem Stundenchartbild des DAX-Index ist deutlich zu entnehmen, wie die klassischen Grenzen vorübergehend ausgesetzt wurden.

Der Anstieg ist parabelförmig und folgt keinem linearen Trendkanal.

Den primären Trends (blaue Trendlinie) werden steilere Ausbruchstrends (grüner Trendkanal) aufgesetzt.

Zuletzt trat eine mehr als überfällige Konsolidierung ein (roter Abschwung). Sie ist dennoch sehr klein verglichen mit dem vorhergegangenen Anstieg.

Ausgelöst wurde Sie durch vorübergehende Zurückhaltung der US-Investoren vor der FED-Sitzung heute. Man möchte zunächst die Rede der FED-Chefin Janet Yellen abwarten, um unvorhergesehene Überraschungen  auszuschließen.

Sollten keine negativen Überraschungen von Janet Yellen kommen, geht es Morgen bereits wieder steil nach oben mit Ziel 12.500 Punkte.

Sollten die Aussagen aber negativ interpretiert werden, liegen die nächsten Unterstützungen bei 11.820 und 11.600 Punkten (schwarze Unterstützungslinien)

Und hier das mittelfristige Bild des DAX-Index:

Betrachten wir den 8-Monatschart:

DAX 1803 8m

DAX-Chart 8 Monate (Tagesbalken)

Auch hier parabelförmige Aufwärtsentwicklung des DAX-Index

Seit dem Tiefpunkt im vergangenen Oktober hat der Index einen schönen Primärtrend ausgebildet (blauer Trendkanal). Seit Ende Februar dieses Jahres ist dieser, wie auch schon in der Kurzfristanalyse zu sehen, nach oben überwunden worden.

Dabei setzte der DAX-Index einen neuen steileren Trend an (roter Trendkanal). So lange die US-Investoren weiter kaufen, wird er Trend anhalten. Konsolidierungspausen führen zunächst auf die obere Begrenzung des Primärtrends (obere blaue Trendlinie) zurück. Aktuell etwa 11.600 Punkte.

Größere Unterstützung erfährt der DAX-Index in den beiden Unterstützungszonen (grüne schraffierte Zonen).

Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Index in den nächsten Wochen unter die 10.600 fallen wird, demnach die erste Unterstützungszone bereits hält. Hier können Sie beherzt aufstocken.

MACD mit Fehlsignal und weiterhin völlig überkaufter Lage

Der Moving Average Convergence Divergence, kurz MACD (hellblau violetter Kurvenverlauf unten) ist immer ein sehr guter Indikator für den Zustand des Marktes. Ein Kaufsignal entsteht beim Kreuzen der hellblauen Linie durch die violettfarbene Linie von unten nach oben, ein Verkaufssignal umgekehrt.

Das vergangene MACD-Verkaufssignal von Februar hat nur zu einer vorübergehenden kurzen Seitwärtsbewegung geführt.

Die Divergenzen konnten sich dabei zwar abbauen (orangene Balken und schwarzes Tal), aber für ein neues kräftiges und sauberes Kaufsignal reicht dies nicht aus. Der Indikator riecht nach einem Abflachen und damit eher seitwärts gerichteten Marktbild.

Wichtig ist für den auf lange Sicht am Aktienmarkt agierenden Aktienanleger vor allem die längerfristige Tendenz.

Dazu schauen wir uns im längerfristigen 10-Jahres-Chartbild um:

DAX 1803 10j

DAX-Chart 10 Jahre (Wochenbalken)

DAX-Index knapp unterhalb Widerstand eines Jahrzehntetrends.

Ich habe Ihnen diesmal bewusst den 10-Jahreschart (bisher immer 5-Jahreschart) mitgebracht, damit Sie besser erkennen können, wie das längerfristige Potenzial beim DAX-Index aussieht.

Die längerfristige Aufwärtsbewegung aus dem an dieser Stelle bekannten 5-Jahreschart ist mit einem blauen Trendkanal eingezeichnet. Sie sehen im 10-Jahreschartbild, dass es einen weiter zurück reichenden, diesem Trendkanal übergeordneten Primären Trendkanal gibt (schwarzer Trendkanal).

Wir erkennen an diesem primären Trendkanal, dass der DAX noch etwas Luft nach oben hat, bevor der Trendkanal mit deutlichem Widerstand entgegen wirkt. Dies wäre bei etwa 12.500  Punkten der Fall.

Erst beim Ankratzen der oberen Begrenzung des übergeordneten primären Trendkanals rechne ich mit einer größeren Konsolidierung. Die Grenze läge Ende 2015 bei etwa 13.000 Punkten.

Es existieren 2 starke Unterstützungen.

Die erste starke Unterstützung stammt aus dem Jahr 2007 bei etwa 8.100 Punkten.

Die darunter befindliche Mega-Unterstützung bei etwa 7.400/7.500 Punkten ist an sich schon sehr stabil. Sie erhält Ende 2015 noch einen zusätzlichen Betonpfeiler.

Denn die untere Begrenzung des Primärtrends gesellt sich hinzu und macht diese Unterstützung zu einer für die Bären schier unüberwindlichen langjährigen Kreuz-Unterstützung. Selbst ein heftiger Crash dürfte hier Halt machen.

Fazit: Mit den massiven EZB-Geldspritzen und der anhaltenden Tiefzinsphase im Hintergrund dürfte die Party vor allem auch durch die US-Käufe im DAX-Index auch in 2015 noch weiter laufen. Einzige Wermutstropfen für die Aktienmärkte könnte ein sich verschärfender Konflikt in der Ostukraine sein sowie Hiobsbotschaften aus Griechenland.

Tipp: Signifikante Kursrückgänge und Konsolidierungsphasen zum Einstieg nutzen. Dabei bitte ein Auge auf Ostukraine und Griechenland behalten.

18. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Sturm. Über den Autor

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