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Dax: Die Zahlenflut geht weiter

Der US-Arbeitsmarkt schwächelt – und deutsche Anleger jubeln. Nachdem der Vorab-Arbeitsmarktbericht des privaten Anbieters ADP schwächer ausfiel als gedacht, legte der Dax am Mittwoch um 1,6 Prozent zu auf 11.636 Punkte.

US-Arbeitsmarktbericht sorgt für steigende Kurse

Ein schwächerer Arbeitsmarkt lässt die Anleger auf ein Hinauszögern der Zinswende hoffen. Die Federal Reserve hatte angekündigt, den historisch niedrigen Leitzins noch im laufenden Jahr anheben zu wollen und damit eine schrittweise Normalisierung des Zinsniveaus einzuleiten.

Ein konkreter Zeitpunkt wurde bislang nicht genannt, frühestens für September rechnen die Märkte mit einer ersten Anhebung. Angesichts der aktuellen Arbeitsmarktlage könnte sich dieser Schritt jedoch auch nach hinten verschieben.


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ADP hatte für Juli 185.000 neue Jobs gemeldet, Beobachter hatten mit 215.000 gerechnet. Die offiziellen Zahlen der US-Regierung werden am Freitag vorgelegt.

Beiersdorf punktet, Autowerte gefragt

Bei den Einzelwerten sorgten erneut Quartalszahlen für Schwung: Beiersdorf überzeugte seine Anleger mit einem Rekordergebnis und fuhr daraufhin den Tagessieg ein mit einem Plus von 3,7 Prozent. Vor allem in Russland und Südamerika liefen die Geschäfte zuletzt gut. Der Hamburger Dax-Konzern hat zahlreiche bekannte Marken im Portfolio, darunter Nivea, Tesa oder Hansaplast.

Auf Rang zwei landete Infineon mit einem Aufschlag von 2,7 Prozent. Auch Automobilwerte waren stark nachgefragt. Anteilsscheine von BMW, Continental, Daimler und Volkswagen verteuerten sich um 2,3 bis 2,7 Prozent und zählten damit ebenfalls zum oberen Drittel im Dax.

Gut lief es zudem für die zuletzt oft geschassten Energiewerte. Die Papiere von RWE und Eon rückten um 1,7 und 2 Prozent vor und landeten damit im oberen Mittelfeld.

Zahlenflut geht weiter

Im insgesamt starken Marktumfeld landeten nur wenige Werte in der Verlustzone. Fresenius gab um 0,2 Prozent nach, die Tochter Fresenius Medical Care um 0,3 Prozent. Auf den hinteren Rängen landeten die Commerzbank mit einem Minus von 0,6 Prozent sowie Schlusslicht K+S mit einem Tagesverlust von 0,8 Prozent.

Die Zahlenflut geht unterdessen munter weiter. Allein am heutigen Donnerstag präsentieren gleich eine ganze Reihe von Dax-Unternehmen ihre Zwischenbilanzen, darunter Adidas und die Deutsche Telekom.

6. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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