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DAX: Diese Marke kann die Wende bringen

Die Börsenberichte lesen sich in diesen Tagen eher wie eine Kriegsberichterstattung. Tatsächlich musste ich zuletzt Begriff wie „Blutbad“ lesen.

Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Leider wird in den Medien derzeit immer nur das Negative herausgestellt. Positive Nachrichten – die es reichlich gibt – werden vollkommen außer Acht gelassen.

Besser passt der Begriff „Panic Monday“, wie der erste Handelstag dieser Woche in einigen Marktberichten bezeichnet wurde. Zum Wochenauftakt wurden die Märkte von einer weiteren Verkaufswelle erfasst. Gerade in solchen Phasen empfiehlt es sich jedoch, einmal einen Schritt zurückzutreten und sich das „große Bild“ anzuschauen. Das werde ich heute tun und für Sie die weiteren charttechnischen Perspektiven des DAX unter die Lupe nehmen.

Aus fundamentaler Sicht sind die Abschläge übertrieben

Eines möchte ich vorausschicken: Wenn Sie derzeit irgendwelche DAX-Prognosen lesen – vergessen Sie sie am besten gleich wieder. Im aktuellen Umfeld ist die kurzfristige Entwicklung praktisch unkalkulierbar. Niemand kann seriös prognostizieren, wo die aktuelle Verkaufswelle ihr Ende finden wird.


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Aus fundamentaler Sicht halte ich die jüngsten Abschläge für übertrieben. Aktien sind günstig bewertet. So liegt das durchschnittliche Kurs/Gewinn-Verhältnis im DAX bei knapp 11 und damit weit unter dem historischen Durchschnitt. Trotz aller Risiken, die es zweifellos gibt, sehe ich auch keine Weltwirtschaftskrise auf uns zukommen. Der gefallene Ölpreis ist Ausdruck eines massiven Überangebots, nicht einer drastisch sinkenden Nachfrage.

Aber die Börsen neigen nun einmal zur Übertreibung. Deshalb ist es auch so schwierig zu prognostizieren, wann – und vor allem wo – diese Übertreibungsphase enden wird.

Wichtige Haltezone bei 9.300 Punkten ist gebrochen

Um zumindest einen Anhaltspunkt dafür zu bekommen, wo der DAX einen Boden finden könnte, orientiere ich mich an der Charttechnik. Der Bruch der Haltezone bei 9.300 Punkten, die in den vergangenen Monaten mehrfach weitere Abschläge verhinderte, war ein negatives Signal, das unmittelbar weitere Einbußen nach sich zog.

Dennoch erwarte ich jetzt keinen Fall ins Bodenlose. Vielmehr gehe ich davon aus, dass wir uns eher am Ende der Abwärtsbewegung befinden als mittendrin. Denn die nächste – massive – Unterstützung ist nicht mehr weit entfernt.

Bei rund 8.800 Zählern verläuft die langfristige Aufwärtstrendlinie. Diese ergibt sich, wenn Sie das DAX-Tief der Finanzkrise im März 2009 mit dem Tief der massiven Korrektur im Sommer 2011 miteinander verbinden.

dax

Langfristige Aufwärtstrendlinie könnte für Stabilisierung sorgen

Diese langfristige Aufwärtstrendlinie, die der DAX gestern bereits ansteuerte, hat meines Erachtens das Potenzial, für eine Stabilisierung zu sorgen. Ob hier tatsächlich die Wende gelingt, müssen wir einfach abwarten. Hält auch diese Trendlinie nicht, drohen weitere Abschläge in den Bereich zwischen 8.200 und 8.400 Punkten.

Doch wo auch immer diese Korrektur letztlich ihr Ende finden wird – ich bin mir sicher, dass sich die aktuelle Schwäche wieder einmal als hervorragende Einstiegsgelegenheit erweisen wird.

10. Februar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Kelnberger. Über den Autor

Chefanalyst Michael Kelnberger ist der Experte für Aktien. Er setzt auf nachweislich erfolgreiche Anlage-Strategien: Die Trend-Strategie im Dienst Volltreffer Aktien und die mechanische Handlungsstrategie im Ranglisten Investor. So erzielt er für seine Leser beider Dienste stets überdurchschnittliche Renditen. Profitieren auch Sie von seinem Know-How.

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