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Dax dreht wieder ins Plus

Das Prinzip Hoffnung kehrt an die Frankfurter Börse zurück. Am Tag nach dem griechischen Zahlungsausfall, der verstrichenen IWF-Rückzahlungsfrist und dem Ende des zweiten europäischen Hilfsprogramms haben Anleger sich wieder kräftig mit Aktien eingedeckt.

Der Dax schloss 2,2 Prozent fester bei 11.180 Zählern. Dabei notierten nahezu alle Einzelwerte im Plus. Lediglich K+S gab minimal nach, nachdem das Papier zuletzt beflügelt durch Übernahmegerüchte deutlich zugelegt hatte.

Banken und Automobilwerte gefragt

Bezeichnenderweise eroberte ausgerechnet die Deutsche Bank an diesem denkwürdigen Tag die Dax-Spitze mit einem Plus von fast 5 Prozent. Die Commerzbank zählte mit einem Aufschlag von 2,7 Prozent ebenfalls zu den stärkeren Dax-Titeln.


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Gefragt waren auch die Automobilwerte. Daimler, Continental und Volkswagen verteuerten sich um jeweils zwischen 3 und 4 Prozent, BMW landete etwas abgeschlagen dahinter bei einem Plus von 2,4 Prozent.

Die Börsianer hoffen darauf, dass es bald irgendeinen Deal mit Griechenland geben wird. Doch wann und wie es dazu kommen soll, scheint derzeit völlig ungewiss.

Widersprüchliche Signale aus Athen

Aus Athen waren auch am Mittwoch widersprüchliche Signale zu vernehmen. Einerseits hat Ministerpräsident Alexis Tsipras die europäischen Partner in einem Brief um weitere Hilfsgelder gebeten, andererseits wirbt er im eigenen Land nach wie vor dafür, beim Referendum am kommenden Wochenende mit „nein“ zu stimmen und die Forderungen der Gläubiger abzulehnen.

In Brüssel reagieren die Spitzenpolitiker von EU und Währungsunion zunehmend gereizt auf die Wortmeldungen aus Athen, die substanzielle Zugeständnisse offenbar nach wie vor vermissen lassen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel stellte darüber hinaus noch einmal klar, dass etwaige Verhandlungen erst nach Ablauf des Referendums wieder aufgenommen würden.

Wer kommt nach Tsipras?

Tsipras hofft, seine Verhandlungsposition durch das Referendum zu stärken – doch das Gegenteil zeichnet sich ab. Sein Rückhalt in der Bevölkerung schwindet, je drastischer sich die Situation im Land zuspitzt. Und schließlich hat er selbst sein politisches Schicksal mit dem Ausgang der Abstimmung verknüpft. Gut möglich also, dass die Verhandlungspartner bald anders heißen werden.

Doch ob das eine Lösung bringt, bleibt fraglich. In den vergangenen Jahren hat es diverse Regierungen verschiedener Konstellationen gegeben – keine von ihnen blieb eine ganze Legislatur im Amt.

2. Juli 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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