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DAX erhält Rückenwind von der Wall Street

Nachdem der deutsche Leitindex DAX am Montag eingebrochen und erstmals seit Anfang des Jahres wieder unter die psychologisch wichtige 10.000-Punkte-Marke gefallen war, folgte am Dienstag eine deutliche Gegenbewegung, die die Vortagesverluste wieder ausgleichen konnte.

Am gestrigen Mittwoch ging der DAX dann mit einem leichten Minus aus dem Handel. Die Gründe dafür scheinen – zumindest wenn man der Wirtschaftspresse glauben schenkt – vielfältig zu sein. Einige berichteten, dass das deutliche Plus vom Dienstag nur einer sogenannten Bärenrally geschuldet sei.

Das bedeutet, dass es sich nach Ansicht einiger Marktbeobachter nur um eine Gegenbewegung innerhalb des übergeordneten Abwärtstrends gehandelt haben soll. Andere Marktteilnehmer sahen die Gründe für die Zurückhaltung der Investoren im Hinblick auf deutsche Aktien in der nach ihrer Ansicht bevorstehenden Zinswende in den USA.


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Wilde Spekulationen um die Zinspolitik der Fed

So berichtete gestern beispielsweise das Internetportal finanzen.net: „Selbst Notenbanker, die eher für eine lockere Geldpolitik stehen, deuten eine Leitzinserhöhung im September an.“ In der weiteren Berichterstattung nannte der Verfasser einige Gründe für eine baldige Zinserhöhung und einige Argumente, die dagegen sprächen. Die Gegenargumente seinen jedoch schwächer.

Dann aber äußerte sich William Dudley, Präsident der Notenbank von New York, gestern wie folgt: „Aus meiner Sicht erscheint jetzt der Beginn einer Normalisierung der Geldpolitik im September weniger zwingend als noch vor einigen Wochen“. Er bezog sich dabei auf die seit Monaten schwächelnde Konjunktur in China und den dortigen Börsencrash.

Dies deckt sich 1:1 mit der Einschätzung, die ich Ihnen am 20. August an dieser Stelle schrieb: „Ich gehe davon aus, dass es im September noch nicht zu einer Anhebung des Leitzinses in den USA kommen wird.“

Die von mir dafür angeführten Argumente zielten genau auf den Hintergrund ab, den gestern auch der Präsident der New Yorker Notenbank anführte, dass eine Zinsanhebung aus seiner Sicht aktuell weniger notwendig sei, als noch vor einigen Wochen.

Ob es im September tatsächlich zu einer Zinsanhebung in den USA kommt oder nicht, kann Ihnen heute keiner verlässlich sagen. Aber: Diese Diskussion wird aus meiner Sicht ohnehin völlig überschätzt, da die Zinsanhebung zu dem Zeitpunkt, an dem sie stattfinden wird und in dem Ausmaß, in dem sie zu erwarten ist, ohnehin so gut wie keine Konsequenzen nach sich zieht.

Wall Street mit größtem Tagesgewinn seit 4 Jahren

An der Wall Street scheint jedenfalls so gut wie niemand mehr mit einer Zinserhöhung im September zu rechnen. Denn: Erstens verbuchte die New Yorker Wall Street gestern den höchsten Tagesgewinn seit 4 Jahren und zweitens legte der Euro in den vergangenen Tagen und Wochen unterm Strich im Vergleich zum US-Dollar deutlich zu.

Dies ist aus meiner Sicht ein klares Indiz dafür, dass nicht viele Marktteilnehmer an eine baldige Zinswende glauben. Und übrigens: Dieses Argument führe ich an dieser Stelle bereits seit Wochen an.

Fazit: Lassen Sie die Spekulationen um die Zinswende in den USA links liegen und konzentrieren Sie sich stattdessen auf das Wesentliche. Und das ist aus meiner Sicht aktuell die Schnäppchenjagd, der ich heute auch im Rahmen meines Börsendienstes „Mittelstands-Depot“ nachgegangen bin und eine attraktive Mittelstands-Aktie neu ins Depot aufgenommen habe.

27. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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